
Search Results
122 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Canon EOS 620 | apertureonepointfour
Die Canon EOS 620 war die zweite analoge Canon Autofokuskamera der EOS-Serie. Sie erblickte 1987 das Licht der Welt. Auch heute noch kann ich diese robuste, einfach zu bedienende Kamera sehr empfehlen. Ihr findet hier alle Informationen über dieses Modell. Canon EOS 620 Die Canon EOS 620 wurde im Mai 1987 vorgestellt. Ihr Originalpreis betrug 146.000 Yen (mit EF 35-70mm f/3,5-4,5) oder 108.000 Yen (nur Gehäuse). Sie wurde als als High-End-Version der EOS 650 entwickelt und verfügt über die folgenden Funktionen, die in der 650 nicht enthalten sind: Verschiebbare Programmautomatik, automatische Belichtungsreihen bis zu ±5 Blenden in 1/2-Blenden-Schritten, maximal 9 Mehrfachbelichtungen und gleichmäßige Beleuchtung des externen LCD-Feldes (die Weltneuheit bei einer Kamera). Mein Bruder war kurz nach der Erscheinung dieser Kamera ein stolzer Besitzer (leider gab er dieses tolle Hobby vor Jahrzehnten auf...). Ich blieb noch einiger Zeit meiner Canon A1, T90 und Hasselblad 500cm treu, denn der Autofokusfunktion war ich eher skeptisch gegenüber eingestellt. Nach und nach legte sich dies und ein oder zwei Jahre später fand sich eine Canon EOS 600 in meiner Fototasche. Canon EOS 620 Eine klare, informative Sucheranzeige mit den wichtigsten Daten - also Verschlußzeit und Blendenöffnung - erwartet euch beim Blick durch den Sucher. Daneben gibt es noch die Anzeige der korrekten Fokussierung und Unter- sowie Überbelichtungswarnung oder eine elektronische Lichtwaage im manuellen Modus. Einfach, funktionell - so liebe ich es auch heute noch. Alle Information über diese geniale und robuste Autofokus-Kleinbildspiegelreflexkamera findet ihr im Video. Und denkt daran: Egal womit du fotografierst - Hauptsache du fotografierst! Hier findet ihr mein Video zur Kamera - externer Link zu YouTube Hier findet ihr die Bedienungsanleitung der Canon EOS 650 und 620 in englischer Sprache als pdf-Datei zum download! Hier findet ihr eine Händlerbroschüre in englischer Sprache als pdf-Datei zum download! Canon EOS 620 Händlerbroschüre
- 35 Jahre Canon EOS - System 1987-2022 | apertureonepointfour
Ich feiere mit! 35 Jahre Canon EOS - System: 1987 - 2022. Dafür habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Ihr könnt euch eine große Gegenüberstellung der vier Ur-EOS-Modelle als .pdf-Datei herunterladen. Diese vier Modelle basieren alle auf dem Gehäuse der Canon EOS 650 - der UR-EOS! Und wenn ihr wollt, dann gönnt euch ein solch analogs Schätzchen - oder gleich alle vier Modelle (so wie ich es tat)... Canon EOS 650 620-600-RT die Ur-EOS-Modelle 35 Jahre Canon EOS - System 1987 - 2022 Zur Feier dieses Meilenstein der Fotografie habe ich für euch die ultimative Gegenüberstellung der vier Urmodelle der analogen Canon EOS - Serie ausgearbeitet. Die Gehäuse basieren alle auf dem Gehäuse der als erstes vorgestellten Canon EOS Kamera, der Canon EOS 650. Auch heute noch liebe ich es mir diesen Modelle zu fotografieren! Mit der Canon EOS 600 begann damals mein Einstieg in die Canon EOS-Welt. Canon EOS 650 620-600-RT die Ur-EOS-Modelle Ihr könnt meine Gegenüberstellung kostenlos herunterladen (.pdf-Datei). Dafür klickt bitte einfach auf das Bild! Zum Öffnen benötigt ihr einen .pdf-Reader, dieser dürfte aber auf fast allen Computern/Smartphone bereits vorhanden sein. Über eine Spende zum Betrieb dieser Seite würde ich mich sehr freuen. Canon EOS System 1987 - 2022 Ein Meilenstein ist 35 Jahre alt geworden! Vor mehr als 35 Jahren brachte Canon das erste EOS-Modell auf den Markt, die EOS 650, es folgte die Canon EOS 620, 600 und RT. Ja, ich weiß, es gab noch zwei weitere Modelle (EOS 750 und 850, aber wir werden nicht über diese einfachen Modelle sprechen...). Analoge Kameras für den damals meistgenutzten Filmtyp, Kleinbildfilm. Noch heute kann ich jede dieser Kamera wärmstens empfehlen - nicht nur für den Einstieg in die Welt der analogen Kleinbildfotografie. In diesem Video geht es um die Unterschiede zwischen diesen vier Kameras. Ich danke euch für eure Zeit und Ihr Interesse. Die ersten vier EO Modelle Hier habe ich noch einige weitere .pdf-Datein für euch zum Download - viel Spaß damit! Klick einfach auf das jeweilige Bild!
- Blendenreihe - die Bildwirkung | apertureonepointfour
Hier zeige ich euch die Wirkung verschiedener Blendenwerte auf ein Motiv, wenn der Abstand Motiv zur Kamera und die Objektivbrennweite unverändert bleibt// Here I show you the effect of different aperture values on a subject when the subject-to-camera distance and lens focal length remain unchanged. Bei den folgenden Aufnahmen der drei Kameras und Objektive habe ich ausschließlich auf das mittlere Gehäuse fokussiert. Der Abstand zwischen der aufnehmenden Kamera und den Motiven blieb dabei absolut unverändert – ich habe lediglich die Blende variiert. Ihr könnt hier sehr schön erkennen, welche unterschiedlichen Bildwirkungen sich allein durch das Abblenden erzielen lassen und wie sich die Schärfentiefe Schritt für Schritt ausdehnt! Die jeweils einzeln abgebildete Kamera-Objektiv-Kombination zeigt euch übrigens das Objektiv mit der Blendenöffnung, die für das jeweilige Vergleichsbild genutzt wurde. Beim ersten Foto sind noch keine Blendenlamellen zu sehen, da das Glas hier bei vollständiger Offenblende fotografiert wurde. f 1,4 f 2 f 2,8 f 4 f 5,6 f 8 f 11 f 16 f 22 Es ist also ganz einfach: Wenn ihr diese Regeln verinnerlicht, habt ihr eines der wichtigsten Gestaltungsmittel für „bessere Bilder“ immer fest im Griff! Kleine Blendenöffnung (= kleine Blende) = große Blendenzahl = hohe Schärfentiefe (z. B. Blende f/11 – f/16 – f/22) Große Blendenöffnung (= große Blende) = kleine Blendenzahl = geringe Schärfentiefe (z. B. Blende f/1,4 – f/2 – f/2,8) back
- Tipps | apertureonepointfour
Wissenswertes für jeden Beginner der analogen (und digitalen) Fotografie. Hier erfahrt ihr ein paar grundlegende Zusammenhänge von Blende-Zeit-Filmempfindlichkeit und einiges mehr. Viel Freude euch mit dem schönsten Hobby!! Lese hier den bestenTipp im Netz nach! Lese hier den bestenTipp im Netz nach! Der Postbote klingelt, übergibt das Paket – und da ist sie endlich: deine neue (gebrauchte) analoge Kleinbild-Spiegelreflexkamera! Das Paket wird gierig aufgerissen, die Kamera begutachtet, angefasst, fast schon gestreichelt und natürlich direkt ausprobiert. Doch was liegt da noch mit im Karton? Eine analoge Messsucherkamera als Überraschung! Du denkst dir nur: Wie genial ist das denn?! Also schnell einen Film einlegen und ab nach draußen, schließlich wollen Fotos gemacht werden! Völlig verständlich. Aber... STOPP! Viele von euch kennen sicherlich die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Licht, Blende und Verschlusszeit. Wer sich nicht ganz sicher ist, darf aber gerne noch etwas verweilen und weiterlesen. Bitte erwartet keinen wissenschaftlichen Fachvortrag – der Text ist absichtlich einfach und verständlich gehalten. Wer tiefer einsteigen möchte: Das Netz ist groß! Blende und Verschlusszeit Der Film liegt in der Kamera, gut geschützt vor ungewolltem Lichteinfall. Damit jedoch ein Bild entstehen kann, muss kontrolliert Licht auf den Film treffen. Auf dem Film befinden sich lichtempfindliche Farbschichten (oder bei Schwarz-Weiß-Filmen Silberhalogenide). Diese Schichten sind später auch für das charakteristische Filmkorn und den Detailreichtum eurer Bilder verantwortlich. Die Menge des auf den Film einwirkenden Lichtes steuern wir zum einen über die Blende – ganz ähnlich wie die Pupille bei Mensch und Tier – und zum anderen über die Dauer des Lichteinfalls, die Verschlusszeit (Belichtungszeit). Die klassische Blendenreihe in ganzen Blendenstufen sieht wie folgt aus: 1 – 1,4 – 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 – 45 – 64 Daneben gibt es noch Zwischenstufen, die als Halbe- oder Drittelblenden bezeichnet werden. Eine Reihe in halben Blendenstufen liest sich standardmäßig so: 1 – 1,2 – 1,4 – 1,7 – 2 – 2,4 – 2,8 – 3,4 – 4 – 4,8 – 5,6 – 6,7 – 8 – 9,5 – 11 – 13 – 16 – 19 – 22 – 27 – 32 – 38 – 45 – 54 – 64 Die Blende regelt aber noch etwas ungemein Wichtiges in der Fotografie: Sie bestimmt – neben der am Objektiv eingestellten Entfernung – den Bereich, der vor und hinter dem Hauptmotiv ebenfalls scharf abgebildet wird. Das ist die sogenannte Schärfentiefe (oft auch Tiefenschärfe genannt). Durch das gezielte Steuern dieser Schärfebereiche lässt sich die Bildwirkung dramatisch beeinflussen! Daher ist die Wahl der richtigen Blende eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie überhaupt. Grundsätzlich kann ein Objektiv immer nur auf eine einzige Bildebene exakt scharfstellen (fokussieren). Alle Bereiche, die davor oder dahinter liegen, werden technisch gesehen zunehmend unscharf abgebildet. Durch das Schließen der Blende (Abblenden) lässt sich dieser scharfe Bereich jedoch künstlich ausdehnen. Als goldene Regel gilt hierbei: Große Blendenöffnung (= Blende weit offen = kleine Blendenzahl) = geringe Schärfentiefe: Nur ein kleiner, isolierter Bereich des Bildes wird scharf abgebildet. Perfekt, um Motive vom Hintergrund freizustellen! Kleine Blendenöffnung (= Blende geschlossen/eng = große Blendenzahl) = große Schärfentiefe: Ein weiter Bereich von vorn bis hinten wird scharf abgebildet. Ideal für Landschafts- oder Architekturaufnahmen. Blende Schaut euch doch dazu einmal die Schärfentiefenskala auf den Objektiven an! Schärfentiefenskala Blendenreihe und Bildwirkung Die Schärfentiefe ist darüber hinaus stark von der verwendeten Brennweite abhängig: Einfach gesagt besitzen Weitwinkelobjektive eine deutlich größere Schärfentiefe als Normalobjektive – und Normalobjektive wiederum eine größere Schärfentiefe als Teleobjektive. Zudem ist die Schärfentiefe im Nahbereich bei allen Objektiven konstruktionsbedingt kleiner als im Fernbereich. Fachlich exakt ausgedrückt sagt der Fotograf daher: Die erreichbare Schärfentiefe hängt letztlich direkt vom Abbildungsmaßstab ab. Die Verschlusszeit (Belichtungszeit) Während die Blende die Lichtmenge reguliert, bestimmt die Verschlusszeit, wie lange dieses Licht auf den Film trifft. Sie kann Bewegungen des Motivs effektiv einfrieren (um Bewegungsunschärfe zu vermeiden) und verhindert das Verwackeln aus der freien Hand (um Verwacklungsunschärfe auszuschließen). Natürlich lässt sich eine längere Verschlusszeit auch ganz bewusst als gestalterisches Element einsetzen, um Dynamik im Bild darzustellen. Bei der Aufnahme der Windkraftanlagen wurde die Kamera beispielsweise auf ein Stativ montiert. So wird jegliche Verwacklung durch die Hand des Fotografen eliminiert, während das Drehen der Rotoren durch eine längere Belichtungszeit – in diesem Fall 1/3 Sekunde – als gewollte Bewegungsunschärfe dynamisch sichtbar gemacht wird. Verschlußzeit In unten stehender Tabelle habe ich euch ein paar Tipps bezüglich der Anwendung von Belichtungszeiten gegeben. Tabelle der gebräuchlichen Verschlusszeiten in Sekunden in ganzen Stufen Gut zu wissen! Um Verwacklungsunschärfe beim Fotografieren aus der Hand sicher auszuschließen, gibt es eine einfache, aber goldene Regel: Verwende immer den Kehrwert der Brennweite als längste Verschlusszeit! Sorge zudem für einen ruhigen, sicheren Stand und halte im Moment des Auslösens zur Not kurz die Luft an. Hier sind ein paar klassische Beispiele für die Kehrwert-Regel und wie man sie auf die nächstgelegene Standardzeit aufrundet: Bei einem 50mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/50 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/60 Sek. Bei einem 135mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/135 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/125 Sek. Bei einem 200mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/200 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/250 Sek . Neben der Verwacklung durch den Fotografen gibt es, wie schon erwähnt, die Bewegungsunschärfe. Sie entsteht immer dann, wenn sich ein Motiv vor der Kamera bewegt – egal ob direkt auf dich zu, von dir weg oder quer durch das Bild. Denkt nur an schnell fahrende Autos oder an Kinder, die beim Toben und Sport laufen, springen und hüpfen. Um diese Dynamik knackscharf einzufrieren, sind generell sehr kurze Verschlusszeiten notwendig. Unter 1/250 Sek. oder 1/500 Sek. geht hier meist gar nichts. Während einige historische oder rein mechanische Kameras bei 1/1000 Sek. oder 1/2000 Sek. ihre Grenze erreichen, bieten modernere analoge Spitzenmodelle sogar Verschlusszeiten von bis zu 1/8000 Sek. Diese „drei Freunde“ agieren in der Fotografie immer als unzertrennliches Trio Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit (ISO/ASA/DIN). Im folgenden Beispiel zeige ich euch das direkte Zusammenspiel zwischen Blende und Verschlusszeit. Nehmen wir an, unser Belichtungsmesser hat als Basiswert eine Kombination von 1/60 Sekunde bei Blende f/8 ermittelt – völlig egal, ob im manuellen Modus oder über eine Kamera-Automatik (Zeit-, Blenden- oder Programmautomatik). Ausgehend von diesem Basiswert führen alle in der folgenden Tabelle gezeigten Kombinationen zu einem exakt gleich und korrekt belichteten Bild. Der feine Unterschied liegt rein in der Bildwirkung – nutzt hierzu einfach die gestalterischen Informationen zu Blende und Zeit von weiter oben! Doch was passiert eigentlich, wenn wir Filme mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten in unsere Kamera einlegen? Im vorherigen Beispiel sind wir von einem klassischen Film mit einer Grundempfindlichkeit von ISO/ASA 100 ausgegangen. In der folgenden Tabelle seht ihr nun die direkten Auswirkungen, wenn sich die Filmempfindlichkeit ändert – die zuvor gewählte Blende f/8 bleibt in diesem Beispiel unverändert. Bitte denkt bei der Filmwahl immer daran: Je höher die Filmempfindlichkeit ist, desto sichtbarer wird das charakteristische Filmkorn auf dem fertigen Bild. Gleichzeitig nehmen der Detailreichtum und oft auch die feine Farbbrillanz etwas ab. Tabelle 2: Einfluss der Filmempfindlichkeit (ISO/ASA) auf die Verschlusszeit bei konstanter Blende f/8 Natürlich kann bei einer Änderung der Filmempfindlichkeit nicht nur die Verschlusszeit angepasst werden. Ihr könnt stattdessen auch die Blende verändern oder eine völlig neue Kombination aus beiden Werten wählen. Ein paar dieser spannenden Möglichkeiten zeigt euch die folgende interaktive Tabelle 3. Als Ausgangswert für das Rechenbeispiel dient uns auch hier wieder die bekannte Kombination von 1/60 Sekunde bei Blende f/8 und einem Film mit ISO/ASA 100 (21° DIN). Alles halb so wild! Aber diese grundlegenden Zusammenhänge solltet ihr immer im Hinterkopf behalten, wenn ihr mit eurer Kamera unterwegs seid. Egal wie viele Belichtungsautomatiken moderne oder historische Kameras auch bieten – ob Zeit-, Blenden- oder Programmautomatik –, am Ende läuft alles auf das Zusammenspiel von Blende und Zeit hinaus. Erst deren bewusster Einsatz verschafft euch die gestalterische Freiheit für wirklich einmalige Bilder! Kodak Ektachrome 400 Datenblatt als .pdf Hier ist das Beispiel eines Datenblattes von einem Film, der leider nicht mehr hergestellt wird. Es enthält einige sehr interessante technische Aussagen, die für eure eigene Fotopraxise sicher hilfreich sein können. Viel Spaß beim Lesen – ich persönlich habe diesen Film geliebt! ISO ASA DIN Canon hat diesen beeindruckenden Brennweitenvergleich einmal in einem Prospekt über das Canon EOS-System veröffentlicht. Alle Bilder wurden exakt vom selben Standpunkt aus aufgenommen – es wurden lediglich die Objektive gewechselt. Ein wirklich schönes und anschauliches Beispiel, um die Wirkung der verschiedenen Brennweiten direkt miteinander zu vergleichen! Hier präsentiere ich euch nützliches Fotozubehör - ein "must have" für jeden von euch!! Jetzt aber raus mit euch! Viel Freude mit der neuen Kamera und beim Entdecken der analogen Fotografie! Denkt immer daran: Egal womit du fotografierst, Hauptsache du fotografierst. download als .pdf Datei
- digital fotografiert | apertureonepointfour
Hier findet ihr Bilder von mir, die mit digitalen Kameras aufgenommen wurden. Ohne Film, ohne Chemie und ohne Scanner, dafür aber immer mit einer kleinen Beschreibung zum Bild. Rein digital In dieser Kategorie präsentiere ich euch Bilder, die rein digital entstanden sind – natürlich nie ohne eine kleine Zusatzinformation zum jeweiligen Motiv. Außerdem stelle ich euch hier die passenden digitalen Systemkameras vor, mit denen die Aufnahmen gemacht wurden. Nikon D600 ausprobiert Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Das Objektiv wurde bei Offenblende 1,4 verwendet, fokussiert wurde auf den Schriftzug "Septon" des Objektives. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Hier ein Beispielbild, abgeblendet, auf f4 Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Dieses Motiv wurde wieder mit f1,6 eingefangen. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Blende 1,4 - TOP-Leistung! - - - - - - Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Auch hier verwendete ich f1,4, fokussiert wurde auf den Schriftzug "CS" der Kamera. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Blende f/1,6 – dieses Objektiv ist wie geschaffen für die Welt der Offenblende! Von mir gibt es dafür eine absolute Kaufempfehlung, auch wenn man fairerweise sagen muss, dass das Objektiv recht groß und schwer ist. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Quälerei! Nahaufnahme mit einem 10mm Zwischenring bei f4. Das Objektiv schlägt sich sehr gut! Allerdings waren meine Versuche mit einem 16mm Zwischenring enttäuschend. - - - - - -
- Voigtländer Bessamatic | apertureonepointfour
Voigtländer Bessamatic - Qualität Made in West Germany. Ähnlich wie die Zeiss Ikon Contaflex bot ebenso Voigtländer Qualitätskameras und Objektive an. Glas und Metall - ein purer Genuss! Voigtländer Bessamatic CS Blick auf den Zentralverschluss und das Bajonett der Firma Deckel. Die offizielle Bezeichnung dieses Anschlusses lautet „DKL“-Bajonett, oft auch als „Deutsches Einheitsbajonett“ bezeichnet. Einige namhafte Kamerahersteller verwendeten dieses System – allerdings modifizierten sie es leider jeweils durch kleine mechanische Veränderungen, sodass ein herstellerübergreifender Austausch der Objektive untereinander nicht ohne Weiteres möglich ist. Voigtländer Bessamatic CS Das Skoparex 3,4 35mm war das stärkste Weitwinkel aus dem Hause Voigtländer für die Bessamatic. Voigtländer Bessamatic CS Leider besitze ich noch kein Dynarex 3,4/90mm oder Dynarex 4,8/100mm. Dadurch gibt es eine kleine Lücke in meinem Objektivpark, da auf das Septon 2,0/50mm direkt die Brennweite von 135mm folgt: das Super Dynarex 4,0/135mm. Ein wirklich kleines, aber feines Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Ein Nahlinse - Voigtländer nannte diese "Focar" an einem Voigtländer Septon 2,0/50mm (ein grandioses Objektiv!) adaptiert. Voigtländer Bessamatic CS Das weitwinkeligste Objektiv der Serie – eigentlich für den DKL-Anschluss der Kodak Retina Reflex III und S hergestellt. Durch einen kleinen, unkomplizierten Eingriff am Bajonett könnt ihr dieses Objektiv jedoch ohne jede Einschränkung auch an den Voigtländer Bessamatic-Modellen verwenden. Mehr dazu gibt es hier. Voigtländer Bessamatic CS Meine absolute Empfehlung – dieses Objektiv solltet ihr euch für eure Bessamatic auf jeden Fall leisten: das Septon 2,0/50mm. Ein absoluter Traum von einem Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Mein längstes Teleobjektiv für die Bessamatic: das Voigtländer Super-Dynarex 4,0/200mm. Voigtländer bot damals zwar noch ein Super-Dynarex 5,6/350mm an, aber leider wurde ich bei Online-Auktionen bisher immer im letzten Moment überboten, sodass dieses seltene Objektiv noch nicht bei mir eingezogen ist. Voigtländer Bessamatic CS Dieses Bild wurde mit einem Voigtländer 4/135mm mit einem Focar D aufgenommen. diese Kombination adaptierte ich für dieses Fotos an eine Sony A7III. Voigtländer Bessamatic und Objektive für die Kodak Retina Reflex Ich fotografiere unheimlich gerne mit meinen Voigtländer Bessamatic-Kameras. Zudem adaptiere ich deren Objektive auch oft an meine Sony A7III – insbesondere das legendäre Septon 2,0/50mm hat es mir angetan. Leider bot Voigtländer damals als kürzeste Brennweite lediglich ein 35mm-Weitwinkel an. Ganz anders sah es bei Kodak für die Retina Reflex aus: Hier gab es beispielsweise das Eurygon 2,8/30mm von Rodenstock oder das Curtagon 4/28mm von Schneider-Kreuznach. Beide Kamerasysteme (und auch einige andere Hersteller) verwendeten das von der deutschen Firma Deckel aus München entwickelte Compur-Bajonett, besser bekannt als „Deutsches Einheitsbajonett“ (DKL). Leider ist es im Werkszustand nicht möglich, die verschiedenen Objektive herstellerübergreifend zu tauschen. Die Hersteller haben auf der Kameraseite jeweils kleine Modifikationen eingebaut, die einen direkten Austausch der Objektive zwischen den Systemen konstruktionsbedingt blockieren. Um die hervorragenden Kodak Retina Reflex-Objektive dennoch an den Voigtländer Bessamatic-Kameras verwenden zu können, ist ein kleiner „chirurgischer“ Eingriff am Objektivbajonett notwendig, den ich euch im Video zeige. Dabei muss lediglich ein winziges Stück Metall vom Bajonettring abgefräst werden. Mein Sohn Julian hat diese Operation für mich durchgeführt. Es ist wirklich ganz einfach – traut euch ruhig heran und genießt eine Vielzahl neuer, spannender Objektive an eurer Voigtländer Bessamatic! Hier geht’s zur deutschen Version des Videos: Video Weitwinkel für die Bessamtic Hier geht’s zur englischen Version des Videos: Hier seht ihr, wo die Einkerbung eingefräst werden muss. Nach meinen Erfahrungen kommt es dabei nicht auf den Millimeter drauf an! Vielleicht interessieren euch auch folgende Themen: Rollei 35 mit Tessar 3,5 40mm & Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel
- Tamron SP 3,8-5,4 60-300mm | apertureonepointfour
Das Tamron SP 3,8-5,4 60-300mm ist eine 5-fach Telezoomobjektiv, welches im letzten Jahrtausend noch für die analoge Fotgrafie entwickelt wurde. Doch wie schlägt es sich heute an digitalen, spiegellosen Kameras? Die Antwort findet ihr hier! Tamron 3.8-5.4/ 60-300mm Adaptall2 Dieses Objektiv ist ein Hochleistungszoom aus der bekannten Tamron SP-Serie. Diese Reihe stand zum Zeitpunkt der Markteinführung für absolute Spitzenqualität. Gebaut wurde das Objektiv in den Jahren 1982 bis 1990. Die technischen Daten dieses 5-fach-Zooms lesen sich hervorragend und zeugen von einer erstklassigen Verarbeitung. Und tatsächlich: Hier wurde weder an Metall noch an Glas gespart! Zudem sind alle Markierungen edel eingraviert und mit Farbe ausgelegt – das sieht nicht nur fantastisch aus, sondern ist auch ein extrem hochwertiges und langlebiges Herstellungsverfahren. Das Objektiv wiegt stolze 875 Gramm, ist 161 Millimeter lang und misst 68 Millimeter im Durchmesser (jeweils ohne Adapter gemessen). Optisch wurden 15 Elemente in 11 Gruppen verbaut. Die kleinste verfügbare Blende ist f/32, gebildet von 8 Blendenlamellen. Einschraubfilter benötigen einen Durchmesser von 62 mm, und die Naheinstellgrenze liegt bei 1,9 Metern. Eine echte Makro-Option ist ebenfalls an Bord: Sie ermöglicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,55 – ein absolut unglaublicher Wert für ein Telezoom-Objektiv! Tamron 3.8-5.4/ 60-300mm Adaptall2 Tamron-Objektive wurden damals nicht mit festen Anschlüssen für eine bestimmte Kameramarke gebaut. Stattdessen musste für jedes Objektiv zusätzlich ein passender „Tamron Adaptall-2“-Adapter für das jeweilige Kamerasystem erworben werden. Fotografierte man beispielsweise mit einer Canon A-1, benötigte man den „Tamron Adaptall-2 Adapter FD“. War man hingegen mit einer Minolta X-500 unterwegs, wurde der „Tamron Adaptall-2 Adapter MD“ fällig. Tamron bot für nahezu jede bekannte Kameramarke spezielle Adapter an. Diese wurden einfach auf das Objektiv aufgesetzt, mechanisch verriegelt und übernahmen absolut fehlerfrei alle Funktionen, die auch ein Originalobjektiv des jeweiligen Herstellers bot. Natürlich konnten diese Adapter vom Fotografen jederzeit im Handumdrehen selbst gewechselt werden. So ließen sich unterschiedliche Kameras verschiedener Marken mit ein und demselben Objektiv nutzen. Das Geniale daran: Das funktioniert auch heute noch im digitalen Zeitalter absolut reibungslos! Genial, nicht wahr? Anbei eine Bildergalerie mit Aufnahmen der Brennweiten 60mm, 100mm, 135mm, 200mm und 300mm als Blendenreihe, jeweils mit f3,8-5,6-8-11-16 sowie einigen Einzelaufnahmen, sie sind mit meiner Sony A7III entstanden. So könnt ihr euch einen guten Eindruck über die Leistung des Objektives machen. Vielleicht interessieren euch auch folgende Themen: Rollei 35 mit Tessar 3,5 40mm & Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel
- Rollei 35 | apertureonepointfour
Die Modelle der Rollei 35 Reihe gelten als die kleinsten vollmechanischen 35mm Kameras, die je gebaut wurden sind und sie überzeugen mit hochwertigen Opjektiven von Carl Zeiss oder wesentlich seltener von Schneider-Kreuznach. Taucht ein in die Faszination dieser Kameras. Rollei 35 Die Rollei 35 war seinerzeit die kleinste 35mm-Kamera der Welt und berühmt für ihre hervorragenden Objektive. Nach aktuellem Wissensstand wurden insgesamt über zwei Millionen Exemplare der Rollei 35 gebaut. Abgesehen von zahlreichen exklusiven Sondermodellen gliedert sich die Modellreihe im Wesentlichen in folgende Varianten: Rollei 35 (1966–1975): Tessar 40mm f/3.5 – das legendäre „Originalmodell“ (zunächst Made in Germany, ab 1971 Made in Singapore). Rollei C 35 (1969–1971): Triotar 40mm f/3.5 – die vereinfachte Einstiegsvariante komplett ohne Belichtungsmesser. Rollei B 35 / 35 B (1969–1978): Triotar 40mm f/3.5 – ausgestattet mit einem batterielosen Selen-Belichtungsmesser. Rollei 35 Xenar (1972–1973): Schneider-Kreuznach Xenar 40mm f/3.5 – seltene Variante mit Schneider-Optik. Rollei 35 S (1974–1980): Sonnar HFT 40mm f/2.8 – das lichtstarke Topmodell mit Zeiss-Konstruktion (Made in Singapore). Rollei 35 T (1976–1980): Tessar 40mm f/3.5 – die Fortführung des klassischen Tessar-Modells (Made in Singapore). Rollei 35 LED (1978–1980): Triotar 40mm f/3.5 – mit moderner LED-Belichtungsanzeige im Sucher (Made in Singapore). Rollei 35 TE (1980–1982): Tessar 40mm f/3.5 – elektronische Weiterentwicklung des T-Modells mit LED-Anzeige im Sucher (Made in Singapore). Rollei 35 SE (1980–1982): Sonnar HFT 40mm f/2.8 – elektronische Weiterentwicklung des S-Modells mit LED-Anzeige im Sucher (Made in Singapore). Rolei 35 von links nach rechts: Filmrückspulkurbel, Stativgewinde (unterhalb noch zu sehen Bildzählwerk), Rückwandentriegelung, Blitzzubehörschuh Rollei 35 S Rollei 35, Made in Singapur. Hier mit dem Fünflinser mit Mehrschichtvergütung HFT Sonnar 2,8 40mm Rolei 35 S mit Voigtländer Entfernungsmesser Ein geniales Zubehörteil: der Voigtländer Entfernungsmesser. Wie man es von klassischen Messsucherkameras (wie der Leica M3, M4 etc.) kennt, wird auch hier die Entfernung über ein Doppelbildverfahren ermittelt. Man blickt durch den Sucher des Messgeräts und dreht so lange, bis die beiden Teilbilder deckungsgleich sind. Rollei 35 Vorteile dieser Kamera aus meiner Sicht: Klein, leicht und kompakt Überragende Objektive (Tessar/Sonnar) Vollmechanischer Zentralverschluss inklusive Blende Eingebauter CdS-Belichtungsmesser (bei den meisten Modellen) Feinmechanisches Meisterwerk Unverwechselbares Design Die Kamera lädt einfach zur puren Freude an der Fotografie ein! Natürlich ist auch diese Kamera nicht perfekt. Aus Gründen der Kompaktheit musste auf einen eingebauten Entfernungsmesser verzichtet werden. Andererseits lernt man als Fotograf dadurch (wieder) neu, mit dem Zusammenspiel von Blende und Entfernungseinstellung – also der Schärfentiefe – umzugehen. Eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem Motiv und eine wunderbare Entschleunigung der Fotografie sind die angenehmen Nebenwirkungen. Für kritische Aufnahmen im Nahbereich oder bei Offenblende setze ich persönlich einen externen Entfernungsmesser von Voigtländer ein (siehe Bilder weiter unten). Wer möchte, kann natürlich auch ein Maßband bei sich führen. Ein weiterer Punkt: Es gibt keine automatische Anzeige oder gar einen Ausgleich der Parallaxe. Exkurs: Was ist der Parallaxenfehler? Der Parallaxenausgleich ist bei Sucherkameras notwendig, um eine bessere Übereinstimmung des im Sucher gezeigten Bildausschnittes mit dem tatsächlich vom Objektiv auf den Film projizierten Bild zu erreichen. Die sogenannte Parallaxe entsteht dadurch, dass das Sucherbild nicht aus dem Strahlengang des Aufnahmeobjektives reflektiert wird, sondern von einer eigenen Optik, die parallel versetzt angeordnet ist. Der resultierende Effekt ist vor allem ein „verschobener“ Bildausschnitt. Dieser Effekt ist umso größer, je geringer der Abstand der Kamera zum Objekt ist. (Frei nach Wikipedia, „Parallaxe“). Zudem sind verschiedene Bedienelemente nicht an ihrem gewohnten Ort: Der Schnellschalthandhebel zum Filmtransport sitzt links oben und der Zubehörschuh für den Blitz befindet sich an der Unterseite der Kamera. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lädt die Rollei 35 dich ein, die Welt ganz neu mit ihr zu entdecken! Rolei 35 S Blick von oben auf die Bedienelemente (von links nach rechts): Auslöseknopf mit Drahtauslöseranschluss, Objektiventriegelungsknopf (Achtung: Das Objektiv kann und darf nur eingefahren werden, wenn der Verschluss gespannt ist!), Anzeige des Belichtungsmessers sowie der Schnellschalthandhebel für den Filmtransport. Rolei 35 S mit Voigtländer Entfernungsmesser Die am Entfernungsmesser ermittelte Distanz wird anschließend einfach manuell auf das Objektiv übertragen. Auf diese Weise sind selbst Aufnahmen im Nahbereich und mit Offenblende absolut problemlos machbar. In diesem Video seht ihr, wie in eine Rollei 35 der Kodak Recording 2475-Film eingelegt wird. Viel Spaß! Hier könnt ihr euch das Verschlussgeräusch einer Rollei 35 von 1/500 bis zu "B" anhören und ansehen! In this video you see how to load a Kodachrome 64 into a Rollei S and you get some informations about this film. In english. Wie man einen alten Kodachrome 64 in eine Rollei 35S einlegt Zuerst müsst ihr euch diese fantastische Kamera einfach einmal anschauen – man muss sie anfassen, ihre Präzision spüren und sie einfach genießen! Zu ihrer Zeit wurde diese Kamera hauptsächlich von Fotografen genutzt, die eigentlich mit einer Spiegelreflexkamera unterwegs waren, aber eine kleine, kompakte Kamera für unterwegs mit einem herausragenden Objektiv suchten. Und genau das liefert diese Kamera: Das Carl Zeiss Sonnar 2,8/40mm ist knackscharf, extrem kontrastreich und absolut unempfindlich gegenüber Streulicht. Das Einlegen des Films ist bei einer Rollei 35 denkbar einfach: Vergewissert euch, dass der Film in der Kamera vollständig zurückgespult ist oder sich kein Film mehr im Gehäuse befindet. Spannt den Verschluss der Rollei 35. Das Objektiv sollte sich in der ausgefahrenen Schussposition befinden. Dreht die Kamera um. Öffnet den kleinen Verriegelungshebel an der Unterseite und zieht die Rückwand vom Kameragehäuse ab. Legt den Film so ein, wie es im Video gezeigt wird. Die Filmlasche muss dabei vorsichtig eingefädelt werden. Drückt den Auslöser. Transportiert den Film vorsichtig weiter und überprüft den korrekten Sitz. Schiebt die Rückwand wieder auf das Gehäuse und schließt den Verriegelungshebel. Spannt den Verschluss, drückt den Auslöser und prüft, ob sich das Bildzählwerk mitdreht. Wiederholt den Vorgang so lange, bis das Bildzählwerk auf der „1“ steht. Jetzt seid ihr bereit, großartige Fotos zu machen! In diesem Video könnt ihr sehen, wie ein Kodachrome 64 in die Rollei 35S eingelegt wird und erfahrt, dass ihr diese Filme auch heute noch entwickeln lassen könnt - aber nur zum Schwarz-Weiß-Diafilm. In deutsch. In diesem Video zeige ich euch verschiedene Wege, wie ihr mit eurer Rollei 35 – oder jeder anderen Kamera ohne eingebauten Entfernungsmesser, aber mit manuellem Fokusring – knackscharfe Fotos zaubern könnt. Klicke auf eines der Bilder und öffne damit die Galerie mit Bildern, die mit der Rollei 35 oder Rollei 35S auf verschiedenen Filmmaterialien entstanden sind. 1/3
- Pentax Auto 110 analog und digital | apertureonepointfour
Die kleinste Spiegelrefelxkamera mit Wechselobjektive. Sie lebt heute noch: Pentax Auto 110 / 110 Super. Sie verlangt nach Filmen im 110 oder anders gesagt Pocketformat, die heute (Stand 2021) noch frisch produziert verkauft werden. Ihre Objektive können zudem an digitalen Micor-Four-Thirds-Kameras verwendet werden. Hier leuchten die Objektive die Sensorgröße komplett aus. Holt euch alle Information übr dieses einmalige System! Pentax Auto 110 Im Jahr 1978 sollte es so weit sein: Der japanische Hersteller Pentax stellte die kleinste und kompakteste analoge Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven vor – die Pentax Auto 110 erblickte das Licht der Welt. Dieses Licht wiederum bannte die Pentax auf Pocketfilm, auch bekannt als 110er-Film. Auch heute noch könnt ihr diese Kamera verwenden, denn Pocketfilme gibt es immer noch (Stand 2021) neu zu kaufen. Selbst mit Filmen, die schon seit 20 Jahren abgelaufen sind, habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. Farbverschiebungen oder ein stärkeres Korn nehme ich dabei gerne in Kauf :-) Zeit und Blende können nicht manuell eingestellt werden, das übernimmt die Kamera komplett automatisch. Die Filmkassette des Pocketfilms teilt dem Belichtungsmesser dabei die korrekte Filmempfindlichkeit mit. Ihr müsst lediglich den Auslöser leicht betätigen: Rechts oben im Sucher befindet sich eine LED. Leuchtet sie gelb, bedeutet dies, dass die Verschlusszeit bei 1/45 Sekunde oder darunter liegt – es droht Verwacklungsgefahr. Eine grün leuchtende LED signalisiert hingegen: Alles klar, es ist genug Licht vorhanden. Jetzt müsst ihr nur noch scharfstellen, was genauso einfach funktioniert wie bei einer klassischen 35mm-Spiegelreflexkamera. Auslöser durchdrücken und schon ist das Bild im Kasten – in diesem Fall in der Kassette. Jetzt betätigt ihr den Schnellschalthandhebel zweimal und schon kann es weitergehen! Pentax Auto 110 Objektive digital nutzen Im Internet gibt es einige Anbieter von Adaptern, mit denen ihr eure Pentax-Auto-110-Objektive an einer MFT-Kamera nutzen könnt. Wichtig ist hierbei, dass ihr euch für einen Adapter entscheidet, der eine eigene Irisblende besitzt. Der Grund: Die Objektive für das Pentax-System haben selbst keine eingebaute Blende! Um die volle optische Leistung der Linsen auszuschöpfen, empfehle ich, sie um mindestens 1 bis 2 Blendenstufen abzublenden. Die Adapter bieten in der Regel eine stufenlose Blendeneinstellung. Über die Verschlusszeit der Kamera könnt ihr die jeweils eingestellte Blende ganz einfach näherungsweise bestimmen. Das Praktische daran ist, dass fast alle Pentax-110-Objektive eine durchgehende Anfangslichtstärke von f/2.8 bieten! Ein konkretes Beispiel zur Berechnung: Ein konkretes Beispiel zur Berechnung: Adapter komplett geöffnet: 1/500 Sek. entspricht Blende 2.8 Ihr dreht nun am Blendenring des Adapters, bis sich die Belichtungszeit entsprechend verlängert: 1/250 Sek. entspricht jetzt Blende 4 (weiterdrehen...) 1/125 Sek entspricht Blende 5.6 (weiterdrehen...) 1/60 Sek. hier habt ihr nun Blende 8 eingestellt (...und so weiter) Hier gibt es dazu mehr Informationen. Pentax Auto 110 Ungefähr zwei Jahre später verbesserte Pentax die Auto 110 und stellte das Nachfolgemodell, die Pentax Auto 110 Super, vor. Im Vergleich zum ersten Modell spendierte Pentax der Kamera einige entscheidende Verbesserungen: Der Schnellschalthandhebel musste nun nur noch ein einziges Mal betätigt werden. Die Kamera erhielt eine praktische Belichtungskorrekturtaste (+1,5 Blenden) für Gegenlichtaufnahmen. Ein Hauptschalter (An-/Ausschalter) sowie ein elektronischer Selbstauslöser wurden integriert. Sämtliches Zubehör des Systems kann glücklicherweise an beiden Kameramodellen verwendet werden. Neben den Objektiven zählt dazu der Winder (Motorantrieb) mit Handgriff, der eine Seriengeschwindigkeit von 1,5 Bildern pro Sekunde bietet. Auch die beiden Blitzgeräte – das AF 100P sowie das etwas größere und leistungsstärkere AF 130P – passen auf beide Gehäuse. Gegenlichtblenden, Filter, Taschen, Objektivbeutel und Handschlaufen rundeten das System ab und sind auch heute noch problemlos auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Die Objektive selbst sind wirklich winzig und federleicht – eignen sich aufgrund ihrer optischen Leistung aber tatsächlich hervorragend zum Adaptieren an moderne Micro-Four-Thirds-Kameras (MFT)! An diesen Sensoren zeichnen sie das Bildformat vollständig aus. Ich selbst verwende diese kleinen Linsen unglaublich gerne an einer Olympus OM-D E-M10 Mark II. Pentax Auto 110 Objektive digital nutzen Pentax bot insgesamt sechs verschiedene Objektive für dieses System an: PF 18mm f/2.8 Pan-Focus: Schärfe von 1,75 m bis unendlich, ohne Möglichkeit zur manuellen Fokussierung. 18mm f/2.8: Weitwinkelobjektiv (entspricht ca. 35mm im Kleinbildformat). 24mm f/2.8: Standardobjektiv (entspricht ca. 50mm im Kleinbildformat). 50mm f/2.8: Teleobjektiv (entspricht ca. 100mm im Kleinbildformat). 70mm f/2.8: Starkes Teleobjektiv (entspricht ca. 140mm im Kleinbildformat). 20-40mm f/2.8: Zoomobjektiv (entspricht ca. 40–80mm im Kleinbildformat). Schaut euch dazu gerne auch mein YouTube-Video an; dort stelle ich euch die Kamera ausführlich vor und zeige euch gegen Ende des Videos auch die passenden Adapter. Textstell "Die Objektive sind wirklich winzig..." Pentax Auto 110 Hier ein Scan eines über 20 Jahre abgelaufenen Film. Pentax Auto 110 Auch diese Bild entstand mit einem 20 Jahre überlagerten Film. Pentax Auto 110 Farbstich möglich - dieser Film war 20 Jahre überlagert! Pentax Auto 110 Frisch gekaufter Film. Pentax Auto 110 Ein Lomo-Film, heute noch zu kaufen. Pentax Auto 110 Sie ist wirklich ein kleiner Schatz! Olympus MFT mit 110 Adapter So sieht es aus, wenn ein Pentax Auto 110 an einer Olympus OM D 5 10MK II adaptiert wird. Die Aufnahme entstand mit der Sony ZV 1. Olympus MFT mit 110 Adapter So sieht es aus, wenn ein Pentax Auto 110 an einer Olympus OM D 10 MK II adaptiert wird. Die Aufnahme entstand mit der Sony ZV 1. Olympus OM E-10 MK II Aufgenommen mit dem Pentax 110 2,8 18mm. Olympus OM E-10 MK II Aufgenommen mit dem Pentax 110 2,8 20-40mm. Olympus OM E-10 MK II Aufgenommen mit dem Pentax 110 2,8 20-40mm. Olympus OM E-10 MK II Aufgenommen mit dem Pentax 110 2,8 18mm. Olympus OM E-10 MK II Aufgenommen mit dem Pentax 110 2,8 20-40mm. .pdf Dtei Objektivdaten Nach oben zurück Pentax Auto 110 Super Prospekt Hier für euch zum Download! Pentax Auto 110 Prospekt Tasche Hier für euch zum Download!
- Nikon F5 | apertureonepointfour
Jahrzehnte lang mied ich Nikon. Aus Prinzip. Alle anderen durften und dürfen gerne mit Nikon fotografieren - so wie zwei meiner besten Freunde. In meiner Jugend musste ich mich für ein System entscheiden - Nikon verlor, Canon FD wurde mein System. Lest hier die Geschichte, wie es dazu kam und last euch in den Bann der letzten analogen 35mm Spiegelreflexkamera mit Wechselsucher von einem der großen Hersteller ziehen! Nikon F5 Leben ist Wandel – seit Anfang des Jahres (2021) habe ich eine neue analoge 35mm-AF-Lieblingskamera. Und es ist keine Canon! Dass mir so etwas einmal passiert, dass ich das wirklich schreibe und mit dieser Kamera immer öfter auf Motivsuche gehe?! Es ist eine Nikon F5 – die letzte analoge 35mm-Profikamera der großen Hersteller mit Wechselsuchern. Doch was ist mit mir geschehen? Natürlich habe ich mich immer wieder einmal mit Nikon-Kameras beschäftigt. Ein Freund von mir und ehemaliger Arbeitskollege aus dem letzten Jahrtausend bei Foto Brell in Bonn ist Nikonianer. Und dann das: Meine Partnerin räumte auf und fand eine Fototasche, die sie schon ewig gesucht hatte. Maja fragte mich, ob ich die alten Sachen haben wolle, sonst kämen sie in die Tonne. DAS WÄRE MORD GEWESEN! Natürlich musste ich die Sachen retten. Zuerst pellte ich aus der Tasche eine Minolta 7xi mit einem 28-80mm-Objektiv. Na ja, nicht ganz mein Fall... Nikon F5 Dann entdeckte ich ein Tokina AF AT-X 80-400mm f/4.5-5.6 (mit Stangenantrieb) für Nikon. Perfekter Zustand! Och, ganz nett :-) Als Nächstes kam ein Nikkor AF 35-70mm f/3.3-4.5 (Stangenantrieb) zum Vorschein. Perfekter Zustand! Es wird immer besser :-) Und dann fand ich den absoluten Hammer in dieser unscheinbaren Tasche: ein Nikkor AF ED 80-200mm f/2.8 (Stangenantrieb, Schiebezoom), ebenso in einem nahezu perfekten Zustand! Ganz unten in der Tasche erblickte ich schließlich noch ein Sigma 18mm f/3.5 (Stangenantrieb). Das sollte in die Tonne? Echt jetzt? Aber wofür brauchte meine Partnerin eine solche Ausrüstung? Welch dunkles Geheimnis wollte sie vor mir verbergen? Die Sache war schnell und ganz unspektakulär aufgeklärt: Weltreise im letzten Jahrtausend nach dem Abitur und für ein Nebenfach im Studium in den USA. Heute fotografiert Maja mit einem Smartphone Nikon F5 Aber meine Nikonkamera erblickte nach Jahren der Dunkelheit, gefangen in dieser unscheinbaren Fototasche das Licht des 21. Jahrhunderts zum ersten Mal. Langsam sollte es gehen. Nikon - in meiner Jugend ein no-go für mich. Aber jetzt mussten diese Objektive natürlich wieder Licht bündeln, es in Silber einbrennen und so ihrer Bestimmung zugeführt werden. Im ersten Schritt ersteigerte ich eine Nikon F501 - ihr Design sprach mich schon damals als Azubi bei Foto Brell an. Nikon F5 Ein paar Objektive gesellten sich noch dazu: Nikkor AF 2,8 35-70mm Mein Standardobjektiv an der F5. Nikkor AF 1,8 50mm Hohe Lichtstärke für nur ein paar Euro. Nikkor AF 3,3-4,5 28-70mm D Einfach mal so für 20 Euro gekauft. Wenn ich noch einen Lichtschachtsucher irgendwann günstig bekommen könnte... Nikon F5 Hier findet ihr die Bedienungsanleitung der Nikon F5 zum Download - einfach auf das Bild klicken und zum hinterlegten Link gehen... Nikon F5 Nach einiger Zeit wollte ich MEHR - GEBT MIR MEHR: MEHR KAMERA - MEHR AUTOFOKUS - UND VOR ALLEM MEHR SUCHER! F4s oder F5 - ich war hin- und hergerissen. Aber ich entdeckte eine fast perfekte F5 für unter 300 Euro - damit war der Fall klar und ich adoptierte meine F5. Hier ist der Lupensucher DW31 zur Nikon F5 abgebildet. Er ist speziell für das Arbeiten im Makrobereich oder bei Reproduktionsarbeiten wegen seiner 6-fachen Vergrößerung geeignet und erlaubt eine präzise manuelle Scharfeinstellung. Natürlich bietet er alle Automatikfunktionen der Kamera, einschließlich AF. Eine kleien Einschränkung gibt es: der Sucher bietet keine Color-Matrixmessung. Dies ist sicherlich zu verschmerzen. Er vergrößert das gesamte Sucherbild um den Faktor 6 und verfügt über eine eingebaute Dioptrienkorrektur von +3 bis -5 dpt. - ideal für Brillenträger. Nikon F5 In der Galerie am Ende dieser Seite seht ihr einige Bilder, die ich in letzter Zeit mit der F5 aufgenommen habe. Die S/W-Negative habe ich nicht selbst gescannt, sondern ich habe den Film in ein sehr gutes Fotolabor auf die Insel, nach Großbritannien, geschickt. Dieses Labor erfüllt auch ausgefallene Wünsche und so lege ich Schwarz-Weiß-Negativfilme als Zugabe immer dem Paket bei - zum Leidwesen meines Kontos.
- Minolta 9xi | apertureonepointfour
Egal womit du fotografierst - Hauptsache du fotografiert. In meiner Jugend kannte ich niemanden, der mit Minolta fotografierte - und alle meine Freunde waren fotobesessen! Nachdem ich über die jahrzehnte etliche Kameras ausprobierte, kauft, wieder verkaufte und mir neues Fotoequipment zulegte - Minolta aber weiterhin mied, kam das Jahr 2018 und die erste Minolta zog bei mit ein. Es folgten einige weitere Modelle gerade das Minolta AF 4-4,5 28-135mm als ein Standardzoom haben es mir angetan. Minolta 9xi Die Minolta Dynax 9xi (in den USA als Minolta Maxxum 9xi und in Japan als Minolta α-9xi bekannt) ist eine professionelle Autofokus-Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm (35mm), die im Juni 1992 vorgestellt wurde. Sie löste die Minolta 9000 aus dem Jahr 1985 als Spitzenmodell der Autofokus-SLR-Kameras ab. Das „xi“ in der Modellbezeichnung steht für „eXpert Intelligence“. Es soll verdeutlichen, dass die zugrundeliegenden Technologien auf dem Fachwissen von Profifotografen basieren. Zu den Neuerungen der xi-Generation zählte unter anderem die Verwendung von Fuzzy-Logic in den Kameraprogrammen sowie zusätzliche Automatikfunktionen. So wurden beispielsweise einige der neuen xi-Objektive mit einem Motorzoom ausgestattet. Ein Motorzoom ist für mich allerdings kein Merkmal für professionelle Fotografie, sondern – gerade in Verbindung mit einer Profikamera wie dieser – eher hinderlich. Ein Fotograf möchte die Brennweite mit Feingefühl manuell einstellen, was mit den mir bekannten xi-Motorzoomobjektiven schlicht unmöglich ist. Weitere echte Innovationen der Kamera sind das transparente LCD-Grafikdisplay unter der Sucherscheibe, das Statusinformationen direkt in das Sucherbild einblenden kann, sowie die Bedienung über zwei Einstellräder, wie man sie bereits von der Canon EOS-Reihe kannte. Minolta AF 4,0-4,5 28-135mm Von diesem Objektiv hatte ich viele positive Berichte über die optische Qualität gehört. Leider ist die Mechanik doch recht anfällig. Drei ineinander verbaute Metalltuben bilden das Grundgerüst des mit 16 Linsen ausgestatteten Objektivs. Und genau diese Metalltuben stellen häufiger ein Problem dar: Durch Stöße, Schläge gegen den Tubus oder andere Unfälle können sie ihren Halt und ihre Präzision eingebüßt haben. Zu den weiteren Schwächen gehören eine gewisse Flare-Anfälligkeit, chromatische Aberrationen (CAs bzw. Farbquerfehler, bei denen Licht unterschiedlicher Wellenlängen verschieden stark gebrochen wird) und Überstrahlungen bei harten Kontrasten zwischen Hell und Dunkel. Zur Steigerung der Bildschärfe ist zudem ein Abblenden auf Blende 8 bis 11 erforderlich. Trotzdem verwende ich dieses Objektiv gerne, wenn ich mit leichtem Gepäck unterwegs sein möchte oder bei unproblematischen Lichtverhältnissen Lost Places im Innenraum fotografiere. Auch an meiner Sony A7 III verwende ich dieses Objektiv gerne mithilfe des Sony LA-EA4-Adapters. Der Autofokus sitzt meist perfekt und ist ausreichend schnell; Verzeichnungen lassen sich in der Nachbearbeitung (eine RAW-Datei vorausgesetzt) leicht beheben. Minolta 9xi AF-System: Minoltas Phasendetektionssystem durch die Linse (TTL) mit vier CCD-Sensoren; aktiviert durch Eye-Start; mehrdimensionale prädiktive Fokussteuerung; eingebauter AF-Strahler, der bei schlechten Lichtverhältnissen oder geringem Kontrast automatisch aktiviert wird; AF-Empfindlichkeitsbereich: EV −1 bis 19 (bei ISO100) Messung: TTL-Typ; 14-Segment-Silizium-Fotozelle mit Wabenmuster (SPC), die automatisch durch Eye-Start aktiviert wird; zweite SPC für die TTL-Blitzmessung eines dedizierten Blitzgeräts; Bereich: Wabenmuster EV 0–20, mittig gewichtetes durchschnittliches EV 0–20, Spot EV 3–20 (ISO100, 50 mm f1.4 Linse) Verschluss: elektronisch gesteuerter Typ mit vertikaler Traverse und Brennebene; automatische Verschlusszeiten: in den Modi "P" und "A" stufenlos 1/12000 bis 30 Sekunden, wobei der nächste Halbstopp angezeigt wird; manuelle Verschlusszeiten: im "S"- und "M"-Modus 1/12000 bis 30 Sekunden in Schritten von 1/2-Stopp plus BULB im M-Modus; x-sync Verschlusszeit: 1/300 Sekunde; X-Sync-Verschlusszeit im drahtlosen / Remote-Blitzmodus: 1/60 Sucher: Festes Pentaprisma auf Augenhöhe mit 92% des vertikalen und 94% des horizontalen Sichtfelds; Vergrößerung: 0,75 × mit 50 mm Linse im Unendlichen; transparenter LCD-Bildschirm und Akut-Matt-Bildschirm; Dioptrien: –2,5 bis +0,5 einstellbar; langer Augenabstand. Matscheibe: v eränderbar in einer autorisierten Minolta-Serviceeinrichtung; Typ L (mattes Feld mit Gitter) oder Typ S (mattes Feld mit vertikal-horizontalen Skalen) Filmempfindlichkeitsbereich: Automatische Bereich: ISO 25-5000 in 1/3-Schritten; manueller Bereich: ISO 6-6400 in Schritten von 1/3-Stopp Batterie: 6-Volt-2CR5-Lithiumbatterie Batterieleistung Ungefähr 50 KB-Filme (basierend auf der Standardtestmethode von Minolta unter Verwendung von Filmen mit 24 Belichtungen) Abmessungen: 6 7/16 × 3 7/8 × 2 1/2 Zoll (163 × 98,5 × 64 mm) Gewicht: 740 g (1 lb. 10 1/8 oz) ohne Objektiv und Batterie; Quartz Data Back-Modell: 755 g (1 lb. 10 5/8 oz) ohne Objektiv und Batterie Technische Daten ohne Gewähr. Minolta 9xi Minolta macht auch Spaß!!
- Mamiya Universal Press | apertureonepointfour
Mamiya Universal Press - Größer geht immer! Mittelformat bis 6x9cm. Bei dieser Kamera schätze ich die Möglichkeit Polaroid- oder Fuji-Packfilm verwenden zu können und damit 8,5 x 10,5 cm große Sofortbilder (Trennbildverfahren) zu erhalten. Und mit etwas Übung und Chemie bekommt ihr zusätzlich noch Negative! Mamiya Universal Eine Messsuchkamera der Firma Mamiya. Sie wurde in verschiedenen Ausführungen bis 1990 hergestellt und deckte Einsatzgebiete von der Presse- und Passfotografie bis hin zur Landschafts- und Makrofotografie ab. Charakteristisch ist ihre markante, aufrechte Gehäuseform. Hier ist die Kamera mit dem Handgriff sowie einem Polaroidmagazin für Trennbildfilm (Packfilm) abgebildet. Über Wechselmagazine bietet die Kamera zudem Aufnahmeformate von 6x4,5, 6x6, 6x7 und 6x9! Ich verwende ausschließlich 6x9-Magazine sowie das Polaroidmagazin – solange es für letzteres überhaupt noch Filme gibt... Mamiya Universal Hier findet ihr eine Bedienungsanleitung auf Deutsch zur Mamiya Universal (Download als PDF-Datei, ca. 30 MB). Bevor ihr euch für diese Kamera entscheidet, solltet ihr euch mit dem System einer Messsuchkamera vertraut machen und einen Blick auf das Zubehör werfen – insbesondere auf die Notwendigkeit verschiedener Aufstecksucher für einige der Objektive. Sekor 5,6 150mm Ein tolles Objektiv - eine klare Kaufempfehlung von mir! Mamiya Sekore Mamiya bot folgende Objektive für diese Kamera an: 50 mm f/6,3 - 65 mm f/6,3 - 75 mm f/5,6 - 90 mm, 100 mm f/3,5 und f/2,8, 127 mm f/4,7 - 150 mm f/5,6, 250 mm f/5 und 250 mm f/8. Sekor 6,3 50mm Ein tolles Objektiv - eine klare Kaufempfehlung von mir! Sekor 6,3 50mm Ein tolles Objektiv - eine klare Kaufempfehlung von mir!










