
Tamron 3.8-5.4/
60-300mm Adaptall2
Dieses Objektiv ist ein Hochleistungszoom aus der bekannten Tamron SP-Serie. Diese Reihe stand zum Zeitpunkt der Markteinführung für absolute Spitzenqualität. Gebaut wurde das Objektiv in den Jahren 1982 bis 1990.
Die technischen Daten dieses 5-fach-Zooms lesen sich hervorragend und zeugen von einer erstklassigen Verarbeitung. Und tatsächlich: Hier wurde weder an Metall noch an Glas gespart! Zudem sind alle Markierungen edel eingraviert und mit Farbe ausgelegt – das sieht nicht nur fantastisch aus, sondern ist auch ein extrem hochwertiges und langlebiges Herstellungsverfahren.
Das Objektiv wiegt stolze 875 Gramm, ist 161 Millimeter lang und misst 68 Millimeter im Durchmesser (jeweils ohne Adapter gemessen). Optisch wurden 15 Elemente in 11 Gruppen verbaut. Die kleinste verfügbare Blende ist f/32, gebildet von 8 Blendenlamellen. Einschraubfilter benötigen einen Durchmesser von 62 mm, und die Naheinstellgrenze liegt bei 1,9 Metern. Eine echte Makro-Option ist ebenfalls an Bord: Sie ermöglicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,55 – ein absolut unglaublicher Wert für ein Telezoom-Objektiv!

Tamron 3.8-5.4/60-300mm Adaptall2
Tamron-Objektive wurden damals nicht mit festen Anschlüssen für eine bestimmte Kameramarke gebaut. Stattdessen musste für jedes Objektiv zusätzlich ein passender „Tamron Adaptall-2“-Adapter für das jeweilige Kamerasystem erworben werden.
Fotografierte man beispielsweise mit einer Canon A-1, benötigte man den „Tamron Adaptall-2 Adapter FD“. War man hingegen mit einer Minolta X-500 unterwegs, wurde der „Tamron Adaptall-2 Adapter MD“ fällig. Tamron bot für nahezu jede bekannte Kameramarke spezielle Adapter an. Diese wurden einfach auf das Objektiv aufgesetzt, mechanisch verriegelt und übernahmen absolut fehlerfrei alle Funktionen, die auch ein Originalobjektiv des jeweiligen Herstellers bot.
Natürlich konnten diese Adapter vom Fotografen jederzeit im Handumdrehen selbst gewechselt werden. So ließen sich unterschiedliche Kameras verschiedener Marken mit ein und demselben Objektiv nutzen. Das Geniale daran: Das funktioniert auch heute noch im digitalen Zeitalter absolut reibungslos! Genial, nicht wahr?



































