
Bei den folgenden Aufnahmen der drei Kameras und Objektive habe ich ausschließlich auf das mittlere Gehäuse fokussiert.
Der Abstand zwischen der aufnehmenden Kamera und den Motiven blieb dabei absolut unverändert – ich habe lediglich die Blende variiert.
Ihr könnt hier sehr schön erkennen, welche unterschiedlichen Bildwirkungen sich allein durch das Abblenden erzielen lassen und wie sich die Schärfentiefe Schritt für Schritt ausdehnt!
Die jeweils einzeln abgebildete Kamera-Objektiv-Kombination zeigt euch übrigens das Objektiv mit der Blendenöffnung, die für das jeweilige Vergleichsbild genutzt wurde. Beim ersten Foto sind noch keine Blendenlamellen zu sehen, da das Glas hier bei vollständiger Offenblende fotografiert wurde.


















Es ist also ganz einfach: Wenn ihr diese Regeln verinnerlicht,
habt ihr eines der wichtigsten Gestaltungsmittel für „bessere Bilder“ immer fest im Griff!
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Kleine Blendenöffnung (= kleine Blende) = große Blendenzahl = hohe Schärfentiefe (z. B. Blende f/11 – f/16 – f/22)
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Große Blendenöffnung (= große Blende) = kleine Blendenzahl = geringe Schärfentiefe (z. B. Blende f/1,4 – f/2 – f/2,8)