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- Voigtländer Bessamatic | apertureonepointfour
Voigtländer Bessamatic - Qualität Made in West Germany. Ähnlich wie die Zeiss Ikon Contaflex bot ebenso Voigtländer Qualitätskameras und Objektive an. Glas und Metall - ein purer Genuss! Voigtländer Bessamatic CS Blick auf den Zentralverschluss und das Bajonett der Firma Deckel. Die offizielle Bezeichnung dieses Anschlusses lautet „DKL“-Bajonett, oft auch als „Deutsches Einheitsbajonett“ bezeichnet. Einige namhafte Kamerahersteller verwendeten dieses System – allerdings modifizierten sie es leider jeweils durch kleine mechanische Veränderungen, sodass ein herstellerübergreifender Austausch der Objektive untereinander nicht ohne Weiteres möglich ist. Voigtländer Bessamatic CS Das Skoparex 3,4 35mm war das stärkste Weitwinkel aus dem Hause Voigtländer für die Bessamatic. Voigtländer Bessamatic CS Leider besitze ich noch kein Dynarex 3,4/90mm oder Dynarex 4,8/100mm. Dadurch gibt es eine kleine Lücke in meinem Objektivpark, da auf das Septon 2,0/50mm direkt die Brennweite von 135mm folgt: das Super Dynarex 4,0/135mm. Ein wirklich kleines, aber feines Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Ein Nahlinse - Voigtländer nannte diese "Focar" an einem Voigtländer Septon 2,0/50mm (ein grandioses Objektiv!) adaptiert. Voigtländer Bessamatic CS Das weitwinkeligste Objektiv der Serie – eigentlich für den DKL-Anschluss der Kodak Retina Reflex III und S hergestellt. Durch einen kleinen, unkomplizierten Eingriff am Bajonett könnt ihr dieses Objektiv jedoch ohne jede Einschränkung auch an den Voigtländer Bessamatic-Modellen verwenden. Mehr dazu gibt es hier. Voigtländer Bessamatic CS Meine absolute Empfehlung – dieses Objektiv solltet ihr euch für eure Bessamatic auf jeden Fall leisten: das Septon 2,0/50mm. Ein absoluter Traum von einem Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Mein längstes Teleobjektiv für die Bessamatic: das Voigtländer Super-Dynarex 4,0/200mm. Voigtländer bot damals zwar noch ein Super-Dynarex 5,6/350mm an, aber leider wurde ich bei Online-Auktionen bisher immer im letzten Moment überboten, sodass dieses seltene Objektiv noch nicht bei mir eingezogen ist. Voigtländer Bessamatic CS Dieses Bild wurde mit einem Voigtländer 4/135mm mit einem Focar D aufgenommen. diese Kombination adaptierte ich für dieses Fotos an eine Sony A7III. Voigtländer Bessamatic und Objektive für die Kodak Retina Reflex Ich fotografiere unheimlich gerne mit meinen Voigtländer Bessamatic-Kameras. Zudem adaptiere ich deren Objektive auch oft an meine Sony A7III – insbesondere das legendäre Septon 2,0/50mm hat es mir angetan. Leider bot Voigtländer damals als kürzeste Brennweite lediglich ein 35mm-Weitwinkel an. Ganz anders sah es bei Kodak für die Retina Reflex aus: Hier gab es beispielsweise das Eurygon 2,8/30mm von Rodenstock oder das Curtagon 4/28mm von Schneider-Kreuznach. Beide Kamerasysteme (und auch einige andere Hersteller) verwendeten das von der deutschen Firma Deckel aus München entwickelte Compur-Bajonett, besser bekannt als „Deutsches Einheitsbajonett“ (DKL). Leider ist es im Werkszustand nicht möglich, die verschiedenen Objektive herstellerübergreifend zu tauschen. Die Hersteller haben auf der Kameraseite jeweils kleine Modifikationen eingebaut, die einen direkten Austausch der Objektive zwischen den Systemen konstruktionsbedingt blockieren. Um die hervorragenden Kodak Retina Reflex-Objektive dennoch an den Voigtländer Bessamatic-Kameras verwenden zu können, ist ein kleiner „chirurgischer“ Eingriff am Objektivbajonett notwendig, den ich euch im Video zeige. Dabei muss lediglich ein winziges Stück Metall vom Bajonettring abgefräst werden. Mein Sohn Julian hat diese Operation für mich durchgeführt. Es ist wirklich ganz einfach – traut euch ruhig heran und genießt eine Vielzahl neuer, spannender Objektive an eurer Voigtländer Bessamatic! Hier geht’s zur deutschen Version des Videos: Video Weitwinkel für die Bessamtic Hier geht’s zur englischen Version des Videos: Hier seht ihr, wo die Einkerbung eingefräst werden muss. Nach meinen Erfahrungen kommt es dabei nicht auf den Millimeter drauf an! Vielleicht interessieren euch auch folgende Themen: Rollei 35 mit Tessar 3,5 40mm & Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel
- Hedeco Lime 1 | apertureonepointfour
Ein kompakter, leistungsfähiger und hübsch anzusehender Belichtungsmesser: Hedeco Lime 1. Der kleine Helfer für die analoge (und digitale) Fotografie. Schaut euch dazu mein YouTuve-Video an. In den letzten Monaten ist dieser Belichtungsmesser zu meinem ständigen Begleiter geworden! Die Bedienung geht leicht von der Hand und ich habe die für mich passenden Einstellungen vorgenommen. Zum Beispiel verwende ich nun wieder die Einzelmessung mit Messwertspeicherung – im Gegensatz zu einiger Zeit davor, als ich den Belichtungsmesser kontinuierlich messen ließ. Egal ob Rolleiflex SL26, Rollei 35, Hasselblad 503CX oder Contax RTS – auch wenn diese Kameras interne Belichtungsmesser haben, der Hedeco Lime I ist immer dabei. Zur Kontrollmessung, zur Messung bei niedrigempfindlichen Filmen (wie Fuji Superslow 1.6 ISO / Fujichrome CDU II) und für Langzeitbelichtungen über 30 Sekunden erfüllt er seinen Zweck in hervorragender Weise! Dies ist keine bezahlte Werbung, nur meine eigene Meinung aus praktischer Erfahrung. Aber warum solltest du einen Handbelichtungsmesser verwenden? Objekt- oder Lichtmessung – die beiden Belichtungsmessungen im Vergleich Ein Handbelichtungsmesser bietet mit seinen Messcharakteristiken und Analysefunktionen Eigenschaften, wie sie kein in ein Kameragehäuse eingebauter Belichtungsmesser besitzt. Natürlicherweise benötigst du einen Handbelichtungsmesser für Kameras, die von Haus aus über keinen eingebauten Belichtungsmesser verfügen. Das trifft auf alle Großformatkameras, viele Mittelformatkameras und „historische“ analoge Kleinbildkameras ohne Autofokus zu. Doch auch für alle anderen Fotografen kann ein Handbelichtungsmesser ein effektives Werkzeug sein. Skeptiker mögen einwenden, dass die modernen Mehrfeldmessmethoden der kameraeigenen Belichtungsmesser sehr zuverlässige Belichtungsergebnisse liefern. Dies ist in vielen Fällen auch absolut korrekt. Aber moderne Mehrfeldmesssysteme „bevormunden“ den Fotografen bei der Entscheidung, was „richtig belichtet“ bedeutet, und lassen ihn außerdem bei einer kamerainternen, automatischen Belichtungskorrektur im Unklaren. Der Fotograf lernt also nichts über die Feinheiten einer gegebenenfalls notwendigen Belichtungskorrektur. Ein Beispiel wäre hier die Belichtungsmessung eines Motivs, welches vor einem sehr hellen Hintergrund steht. Wenn ich mich hier auf den eingebauten Belichtungsmesser verlasse, der eine mittenbetonte Integralmessung bietet, so wird mein Hauptmotiv zwangsweise unterbelichtet werden. Da sich der Belichtungsmesser vom hellen Hintergrund beeinflussen lässt, wählt er eine zu kurze Belichtungszeit oder eine zu kleine Blende. In diesem Beispiel müsste die Belichtungszeit verlängert oder aber die Blende weiter geöffnet werden (eine Kombination beider Parameter wäre ebenso möglich). Hintergrund zur Technik: Die mittenbetonte Integralmessung ist für viele Motivsituationen gut geeignet und war daher lange Zeit bei vielen analogen Kleinbildkameras das Standardbelichtungsmessverfahren. Die Helligkeit wird bei der Integralmessung über den gesamten Bildbereich des Bildformates ermittelt. Bei der mittenbetonten Integralmessung wird zusätzlich die Mitte stärker gewichtet. Sie ist vor allem bei mittig platzierten Hauptmotiven oder in Verbindung mit der Messwertspeicherung interessant. Leichte Veränderungen des Bildausschnitts wirken sich bei diesem Belichtungsmessverfahren weniger stark aus als bei der reinen Integralmessung. Natürlich bieten modernere analoge Kleinbild- oder Mittelformatkameras weitere interne Messmethoden wie die Selektivmessung (hier wird ein kleiner Prozentsatz des Bildbereiches zur Ermittlung der Belichtungswerte herangezogen, z. B. 6,5 %) oder die Spotmessung (hier ist der Prozentsatz noch kleiner, z. B. 1 % des Bildbereiches) sowie sogar die Mehrfachspotmessung (die Kamera errechnet einen Mittelwert aus den gemessenen Bereichen). Allerdings basieren alle eingebauten Belichtungsmesser nur auf der sogenannten Objektmessung. Bei der Objektmessung wird das vom Objekt reflektierte Licht gemessen. Dabei geht jeder Belichtungsmesser immer davon aus, dass das Motiv einem Standardmotiv entspricht und so viel Licht zurückwirft, wie es der Lichtmenge eines 18%igen Grauwertes entspricht. Die Kalibrierung eines jeden Belichtungsmessers ist darauf abgestimmt. Es ist leicht vorstellbar, dass die Lichtmenge je nach Motiv, Tageszeit und anderen Motiveigenschaften stark variieren kann. Dies führt dann wiederum zu einer Täuschung des eingebauten Belichtungsmessers und so zu Fehlbelichtungen. In kontrollierbaren Lichtsituationen kann die Belichtungsmessung auf einer Graukarte, die im Bereich des wichtigen Bildausschnittes nah am Motiv platziert wird, diesen Idealwert erreichen. Die Graukarte wird hierbei günstigstenfalls mittels Spot- oder gegebenenfalls Selektivmessung angemessen, der Wert gespeichert und nach dem Entfernen der Graukarte die eigentliche Aufnahme gemacht. Lichtmessung mit dem Handbelichtungsmesser Handbelichtungsmesser ermöglichen zusätzlich noch die genauere Lichtmessung. Bei der Lichtmessung wird das auf ein Objekt auftreffende Licht gemessen. Die Lichtmessung ist nur mit einem Handbelichtungsmesser möglich, da hierbei vom Objekt aus in Richtung Kamera das aufs Motiv auftreffende Licht gemessen wird. Diese Methode hat den Vorteil, dass das Licht unabhängig von den Objekteigenschaften gemessen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Objekt hell, dunkel oder reflektierend ist. Auch Gegenlicht und Farbigkeit des Motivs spielen keine Rolle und können die Belichtungsmessung nicht irritieren. Weiße Flächen bleiben weiß, schwarze Flächen schwarz und auch Reflexionen führen nicht zu einer Unterbelichtung. Hast du die Möglichkeit, von deinem Motiv aus zu messen (oder von einem Platz mit identischer Lichtsituation), ergibt sich mit der Lichtmessung eine Messgenauigkeit, die selbst eine moderne Mehrfeldmessung einer Kleinbildkamera vor Probleme stellt, die oft nicht automatisch ausgeglichen werden können. Kontrastanalyse durch Mehrfachspotmessung Alle modernen Spotbelichtungsmesser, ob kameraintern oder als Handbelichtungsmesser, bieten eine Mehrpunktspotmessung an. Misst ihr den hellsten und den dunkelsten wichtigen Bereich an, dann bildet die Mehrfachspotmessung einen Mittelwert. Dieser ergibt einen Belichtungswert (Blenden- und Verschlusszeitenpaar), der beide Motivbereiche gleichermaßen in die Kalkulation einbezieht. Diese Messmethode schützt natürlich nicht davor, dass es bei sehr hohen Motivkontrasten in den hellen und dunklen Bereichen zu einem Ausfressen oder Absaufen von Details kommt. Durch das Anmessen der hellsten und dunkelsten Bereiche, die noch Detailzeichnung aufweisen sollen, wird allerdings der Gesamtmotivkontrast ermittelt. Dadurch lässt sich analysieren, ob das verwendete Filmmaterial (oder der Sensor, wenn du eine Digitalkamera verwendest) den Kontrast überhaupt umsetzen kann. Wenn beispielsweise der Belichtungsmesswert in den hellsten Bereichen eine 1/1000 Sek. bei Blende 11 ergibt und in den dunkelsten Bereichen einen Belichtungswert von 1/8 Sek. bei Blende 11, so beträgt der Gesamtmotivkontrast 7 Belichtungsstufen. Hierzu zählt ihr einfach die Verschlusszeitenreihe rückwärts von 1/1000 Sek. zu 1/8 Sek. und bekommt so das Ergebnis. Anhand dieser Analyse kann dann entschieden werden, ob eine Aufhellung oder eine Veränderung der Lichtsituation erforderlich wird. Sollte der Motivkontrast zu hoch sein, kannst du dich durch weitere gezielte Messungen auf den wichtigsten Bildbereich konzentrieren und zumindest hierfür ein korrektes Belichtungsergebnis erhalten. Vielleicht interessieren euch folgende Themen; dies ist nur eine kleine Auswahl aus meinem Angebot für euch im "Schnellzugriff"! Rollei 35 Tessar 3,5 40mm T* Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm HFT hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel
- 35mm S/W Infrarotfilm | apertureonepointfour
What are infrared films? Infrared films (IR films) are black-and-white photographic films that are sensitive to light beyond the visible spectrum—usually in the range from about 700 nm to around 900 nm. They record infrared light, making plants appear particularly bright and skies appear deep and dramatic. Some “true IR” films, such as the legendary Kodak HIE, did not have an anti-halation layer, which leads to characteristic glowing (halation) around light sources. Infrarotfilme Fotografie jenseits des Sichtbaren Als Infrarotfilm bezeichnet man einen fotografischen Film, der für den nahen infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums sensibilisiert ist – in der Regel im Bereich zwischen 700 und 900 nm. Diese Filme wurden (und werden in geringerem Umfang noch) als Schwarz-Weiß-Negativfilme, Umkehrfilme oder Farbnegativfilme angeboten. Legendäre Vertreter waren der Kodak Professional High-Speed Infrared Film HIE 135-36 (SW) sowie der Kodak Ektachrome Infrared EIR (Farb-Dia). Neben industriellen und wissenschaftlichen Anwendungen fanden diese Filme vor allem in der künstlerischen Fotografie Verwendung, wo sie durch den charakteristischen „Wood-Effekt“ (die helle Wiedergabe von belaubten Bäumen) zu künstlerischem Ruhm gelangten. Handhabung: Sämtliche Infrarotfilme sollten in völliger Dunkelheit verarbeitet werden. Das gilt insbesondere auch für das Einlegen des Films in die Kamera, da einige Emulsionen eine sehr dünne Lichthofschutzschicht besitzen oder die Kunststoffkassetten moderner Kameras nicht vollständig infrarotundurchlässig sind. Aktuelle Verfügbarkeit: Zurzeit (Stand 2026) ist der Rollei Infrared 400 der Standard unter den verfügbaren Schwarz-Weiß-Infrarotfilmen. Er ist problemlos erhältlich und liefert hervorragende Ergebnisse. Rollei Infrared 400 Der Rollei Infrared 400: Ein echter Allrounder Der Rollei Infrared 400 ist ein hochempfindlicher, hyperpanchromatischer Schwarzweißfilm, dessen spektrale Empfindlichkeit bis in den Infrarotbereich (Wellenlängen bis 820 nm) reicht. Mit einer Nennempfindlichkeit von ISO 200/24° bis 400/27° ist er äußerst flexibel einsetzbar. Seine 7,5 µm dünne, silberreiche Emulsion ist auf einen modernen, 100 µm dicken, glasklaren Polyesterträger gegossen, was ihm ein hohes Auflösungsvermögen bei feinstem Korn sowie eine beeindruckende Kantenschärfe verleiht. Der Rollei Infrared kann sowohl für normale Schwarzweißaufnahmen als auch für Infrarot-Anwendungen genutzt werden. Er reagiert sehr ausgeprägt auf den jeweiligen Aufnahmefilter – bis hin zum klassischen Infrarot-Effekt. Um den besonderen „Wood-Effekt“ (die leuchtende Wiedergabe von belaubten Bäumen) zu erzielen, empfehlen wir Infrarotfilter mit 695 nm (89B) oder 715 nm (88A). Filme mit erweiterter Rotempfindlichkeit Neben den klassischen Infrarotfilmen gibt es Filme mit einer erweiterten Rotempfindlichkeit (unterhalb von 780 nm), die problemlos erhältlich sind: Ilford SFX 200 : Dieser Film bietet eine erweiterte Rotempfindlichkeit bis zu 740 nm (ISO 200/24°). Rollei Superpan 200 : Basierend auf Luftbildfilm-Technologie bietet dieser Film eine superpanchromatische Sensibilisierung bis zu 750 nm (ISO 200/24°). Ein deutlicher Infrarot-Effekt ist hier nur in Kombination mit einem entsprechenden Filter erzielbar, der das sichtbare Licht unterhalb von 715 nm blockiert (z. B. Heliopan RG 715). Rollei Retro 80S - bis 750nm (ISO 100/21°) Rollei Retro 400S - bis 730nm (ISO 400/27°) Datenblätter zum Download für dich, .pdf-Dateien! Rollei Infrarotfilm 400 Datenblatt Rollei Infrared 400 Factsheet Inford SFX 200 Datenblatt Ilford SFX 200 Factsheet Rollei Superpan 200 Factsheet Rollei Superpan 200 Datenblatt Rollei Retro 80S Datenblatt Rollei Retro 400s Factsheet Rollei Retro 400s Development Einen Film habe ich euch bislang verschwiegen. Leider wird dieser nicht mehr hergestellt, weshalb ich einige überlagerte Exemplare in einem Auktionshaus ersteigert habe: den legendären Kodak High Speed Infrared Film (HIE) . Dieser ikonische Schwarzweißfilm zeichnet sich durch eine extreme spektrale Empfindlichkeit aus, die von ultraviolettem und sichtbarem Licht bis weit in den nahen Infrarotbereich bis ca. 900 nm reicht. Da ihm eine Lichthofschutzschicht (Anti-Halation Layer) völlig fehlt und er auf einem glasklaren Träger gegossen ist, erzeugt er bei hellen Bildteilen jenen weltberühmten, traumhaften Leuchteffekt (Blooming- bzw. Halo-Effekt), für den er in der künstlerischen Fotografie so geschätzt wird. In der Galerie könnt ihr einige Bilder sehen, die ich mit diesem Film sowie mit dem Rollei Infrared 400 aufgenommen habe, belichtet entweder durch einen Dunkelrot- oder einen IR72-Infrarotfilter. Da der Kodak HIE extrem empfindlich ist und Licht sogar über die Filmlippe der Patrone in den Schichtträger hineinkriechen kann, muss er absolut vor Lichteinfall geschützt werden. Aus diesem Grund habe ich zusätzlich das Sichtfenster der Kamerarückwand mit dunklem Klebeband abgeklebt. Die Kameras, meine bewährten Modelle EOS 620, EOS 600 und EOS RT, habe ich bereits zu Hause in totaler Dunkelheit mit dem Filmmaterial bestückt und sie geschützt in einem Wechselsack transportiert. Entwickelt habe ich die Filme anschließend natürlich selbst im heimischen Fotolabor. comments debug Kommentare Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen.
- Datenschutz | apertureonepointfour
Datenschutz - klar, gehört dazu! Auch auf dieser Webseite, die sich mit analoger und gigitaler Fotografie beschäftigt. Datenschutzerklärung Ich habe diese Datenschutzerklärung verfasst, um Ihnen gemäß den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) und des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG) zu erklären, welche Informationen gesammelt werden, wie Daten verwendet werden und welche Entscheidungsmöglichkeiten Sie als Besucher dieser Webseite haben. Verantwortlicher Verantwortlicher im Sinne der DSGVO ist: Stefan Lotz Kastanienweg 20a 53578 Windhagen Deutschland Telefon: +49 2645 975799 E-Mail: info@apertureonepointfour.com (Vollständige Angaben siehe Impressum) Hosting durch Wix Diese Website wird bei Wix.com Ltd., 40 Namal Tel Aviv St., Tel Aviv, Israel ("Wix") gehostet. Wix verarbeitet in meinem Auftrag personenbezogene Daten auf Servern innerhalb der EU/des EWR bzw. gegebenenfalls in Drittländern (u. a. USA, Israel). 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- Contaflex Super BC | apertureonepointfour
Hier stelle ich euch die Zeiss Ikon Contaflex Super BC im Detail vor. Sie bietet zwar nur eine begrenzte Anzahl von Satzobjektiven (ein Teil des optischen Systems, einschließlich Blende und Verschluss ist fest in der Kamera verbaut - sogenannte Satzobjektive werden mittels Bajonett an dieses System verbunden), dafür aber viele nützliche Komponenten wie z. B. einen integrierten Okularverschluss, Blendenautomatik mit Zeitvorwahl oder die rein manuelle Einstellung von Zeit und Blende. Viel Spaß! Contaflex Super BC Vorgestellt wurde diese Kamera im Jahre 1965 als Entwicklung der Contaflex Serie. Und die Daten der Kamera waren eine kleine Sensation. Wie die Vorgängerin die Contaflex Super B hatte die Super BC eine Blitzautomatik und eine automatische Blendensteuerung mit Zeitvorwahl. Neu war hingegen die Belichtungsmessung, die über eine CdS (Cadmiumsulfit) Zelle erfolgte durch das Aufnahmeobjektov erfolgte ( "TTL" - through the l ens = durch das Objektiv ). Diese Messung durch das Objektiv war die eigentliche Sensation! Diese Automatik und Messung war mit allen angebotenen Objektiven möglich. Contaflex Super BC Baujahr: 1965-1971 Format: für Kleinbildfilm 35mm (24x36) Objektive: Satzobjektive von Carl Zeiss Oberkochen. Tessar 2,8/50mm Pro-Tessar 3,2/35mm Pro-Tessar 4/115mm Ältere Rechnungen: Pro-Tessar 4/35mm Pro-Tessar 4/85mm Blenden: 2,8 bis 22 Verschluss: Zentralverschluss, fest in der Kamera verbaut, optisches System des Verschlusses gehört zu den optischen Berechnungen der verfügbaren Satzobjektivvorsätzen Verschlusszeiten: 1; 1/2; 1/4; 1/8; 1/15; 1/30; 1/60; 1/125; 1/250; 1/500 sec. + bulb Blitzschuh sowie Anschluss für kabellose Ikoblitze Belichtungsmesser: CdS Belichtungssystem mit Blendenautomatik (abschaltbar). Im manuellen Modus keine Nachführmessung Batterie: PX 625 Quecksilber 1,35 Volt (nicht mehr erhältlich, siehe Text rechts) Die Batterie wird nur die Belichtungsmessung benötigt, sonst arbeitet die Kamera voll mechanisch. Filmzählwerk: ja, rückstellbar (im Aufzugsknopf abwärts zählend) Sucher: Dachkant-Spiegelreflexsucher Nach der Aufnahme kein Sucherbild, bevor der Verschluss wieder gespannt ist! Filmtransport: Schnelltransporthebel Entfernungsmesser: ja, Schnittbild und Feinrasterring Selbstauslöser: ja Film-Empfindlichkeiten: DIN 12-27 / ISO-ASA 12 bis 400 Weiteres: Stativgewinde, Okularverschluss, Wechselkassetten für Filme Contaflex Super BC Die TTL-Messung bietet und bot etliche Vorteile, da Verlängerungsfaktoren von Aufnahmezubehör, wie Filtern und Zwischenringe automatisch berücksichtigt werden. Der Belichtungsmesser benötig eine 1,35V Quecksilber-Batterie vom Typ PX625, die seit etlichen Jahren in Europa und Nordamerika nicht mehr produziert oder eingeführt werden dürfen. Wer das Internet befragt, der findet sicherlich noch eine Bezugsmöglichkeit dieser Batterien aus Rußland. WARNUNG! Eine Einfuhr ist gesetzlich verboten und kann bestraft werden... Wer nicht illegal handeln möchte, der läst den Belichtungsmesser auf eine Spannung von 1,5 Volt einstellen und verwendet handelsübliche Silberoxid-SR44 oder Alkalibatterien. Daneben gibt es noch Zink-Luft-Batterien, die ebenso fast 1,35 (1,4) liefern, nach Aktivierung aber kontinuierlich an Energie verlieren und auch bei Nichtgebrauch nach ca. 6 Monaten verbraucht sind. Generell wird der Belichtungsmesser und damit auch der Stromverbrauch der gesamten Kamera abgeschaltet, indem der am Zentralverschluss von "A" auf einen beliebigen Blendenwert verstellt wird. Contafelex Super BC Von diesem Modell wurden ca. 17.475 Exemplare hergestellt. Im Bild unter seht ihr das an die Kamera montierte Satzobjektiv Pro Tessar 4/115mm. Die Objektive besitzen keinen eigenen Schneckengang, die Scharfeinstellung erfolgt mit Hilfe zweier Hebel an der Kamera, die den Auszug vergrößern oder verkleinern und so das Motiv scharfstellen. Die eingestellte Entfernung kann abgelesen werden und auf einem Ring an den Objektivvorsätzen übertragen werden. So ist der Schärfentiefenbereich je nach gewählter Blende ablesbar. Zu den Satzobjektiven kann ich nur sagen: Ein Traum aus Glas, viel Glas und Metall! zurück zum Text Objektive Anbei eine kleine Bildergalerie mit dem Hauptmotiv der Contaflex Super BC samt verschiedenen Zubehör. Wer mit der beschränkten Auswahl an Brennweiten leben kann, der erhält meiner Meinung nach ein tolles Kleinbild-Spiegelreflexsystem. Fast einzigartig ist dabei die Möglichkeit der Verwendung von Wechselfilmkassetten. So könnt ihr je nach Motiv oder Lichtverhältnissen verschiedene Filme verwenden, egal ob C41, B&W-Filme, 100 ISO-ASA/21DIN oder 3200 ISO-ASA/36 DIN und diese wechseln wann ihr wollt, ohne das auch nur ein Stückchen Filmmaterial verloren geht! Contaflex Super BC - eingebauter Okularverschluss Ikoblitz 6 wird ausgelöst - in Zeitlupe Selbstauslöser und Zentralverschluss verrichten ihre Arbeit Eine Bildergalerie mit Beschreibung Ein Blick durch den Sucher einer Contaflex Super BC. Rechts sind die Blenden und Verschlußzeiten abzulesen. Die Verschlußzeit wird vorgewählt, die Blende ermittelt der eingebaute CDS-Belichtungsmesser (TTL-Messung). The apertures and shutter speeds can be read on the right. The shutter speed is preselected, the aperture is determined by the built-in CDS light meter (TTL metering). Ikoblitz in verschiedenen Ausführungen. Ikoblitz in various designs. Verwendet werden können z.B. Blitzlichtbirnen vom Typ XM 1/5/6 (Fa. Osram), Philips AG3 (mit Splitterschutz) und Philips PF1. Ein "B" in der Bezeichnung steht für die Verwendung mit Tageslichtfarbfilm. The following can be used, for example Flash bulbs of type XM 1/5/6 (Osram), Philips AG3 (with splinter protection) and Philips PF1. A "B" in the designation stands for use with daylight color film. Batteriefach - klicke für mehr Informationen! Battery tray - klick for more informations! Okularverschluß Eye piece lock Belichtungsmesser - klicke für mehr Informationen Light meter - klick for more informations! Belichtungsmesser - klicke für mehr Informationen Light meter - klick for more informations! X-Kontakt für Blitzgeräte contact for flashes Nahlinse von Carl Zeiss Close-up lens by Carl Zeiss Die folgenden Bilder sind mit der Zeiss Ikon Contaflex Super BC und den Objektiven Pro Tessar 4/35, 3,2/35, 2,8/50, 4/85 und 4/115 entstanden. Ihr könnt, aus Qualitätssicht, bedenkenlos jedes Objektiv verwenden - die Ergebnisse werden euch überzeugen und zufriedenstellen! Bilder, die mit diesen Objektiven entstanden sind. Anleitungen und Prospekte für euch zum Download findet ihr hier! Zeiss Ikon Contaflex Super Super B Prima Prospekt Zeiss Ikon Contaflex Zubehör Zeiss Ikon Contaflex Super Bedienungsanleitung Contaflex Super Bedienungsanleitung Zeiss Ikon Contaflex Super Bedienelemente Zeiss Ikon Contaflex Super - Bedienelemente Zeiss Ikon Contaflex Wechselkassette Ikoblitz 5 Bedienungsanleitung Ikoblitz M Bedienungsanleitung Contaflex Prospekte etc. Voigtländer Bessamatic und Objektive für die Kodak Retina Reflex Ich fotografiere gerne mit meinen Voigtländer Bessamatic-Kameras. Ich adaptiere auch oft deren Objektive an meine Sony A7III, insbesondere das Septon 2/50mm. Leider bot Voigtländer nur die 35mm Brennweite als stärkstes Weitwinkel an. Nicht so Kodak für seine Retina Reflex, hier gab es ein Eurygon 2.8/30mm von Rodenstock oder ein Curtagon 4/28mm von Schneider-Kreuznach. Beide Kamerasysteme (und andere Hersteller) verwendeten das von der deutschen Firma Deckel aus München entwickelte Compur-Bajonett, das sogenannte "Deutsche Einheitsbajonett" - DKL. Leider ist es nicht möglich, verschiedene Objektive an verschiedenen Systemen zu verwenden. Die Hersteller haben auf der Kameraseite kleine Änderungen eingebaut, die einen Austausch von Objektiven zwischen den Systemen konstruktionsbedingt nicht zulassen. Um Kodak Retina Relfex Objektive an Voigtländer Bessamatic Kameras verwenden zu können, ist ein kleiner chirurgischer Eingriff am Bajonett notwendig, den man im Video sehen kann. Ein kleines Stück Metall muss durch Fräsen vom Bajonett abgetrennt werden. Mein Sohn Julian führte die Operation durch...es ist wirklich ganz einfach – traut euch und genießt eine Vielzahl von neuen Objektiven an eurer Voigtländer Bessamatic!!!!! Hier das Video in deutsch: Here you can see this video in english: Hier seht ihr, wo die Einkerbung eingefräst werden muss. Nach meinen Erfahrungen kommt es dabei nicht auf den Millimeter drauf an! 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