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  • Canon EF 3.5-4.5/35-135mm AFD EOS R5 Re-Test

    https://hygienelotz.wixsite.com/meinewebsite-1/newandmore/canon-ef-3.5-4.5%2F35-135mm-afd?skipRedirect=true&ssrOnly=true&extendedTimeout=true&debug=false Canon EF 3.5-4.5/35-135mm AFD EOS R5 Re-Test https://static.wixstatic.com/media/b35e48_d01259cfc50943dba744fc995c7c168c~mv2.jpeg/v1/fill/w_1500,h_1000,al_c,q_85/Thumbnail%20neu%20komprimiert.jpeg < Back Canon EF 3.5-4.5/35-135mm AFD EOS R5 Re-Test Canon EF 35–135mm f/3.5–4.5 AFD (1988) – Re-Test an der Canon EOS R5 In diesem Video werfe ich einen frischen Blick auf eines der späten 1980er-Jahre Standardzooms von Canon: das Canon EF 35–135mm f/3.5–4.5 AFD, das im Juni 1988 vorgestellt wurde. Dieses Objektiv ist ein interessantes Stück Canon-Geschichte aus den frühen EF-Tagen. Es bietet einen vielseitigen Brennweitenbereich, ist kompakt gebaut und liefert für seine Zeit eine ordentliche optische Leistung. Gedacht war es eher für ambitionierte Hobbyfotografen, doch die solide Bauweise vermittelt auch heute noch ein gutes Gefühl in der Hand. Ich hatte das Objektiv bereits an der Sony A7III getestet, allerdings wies mein damaliges Exemplar mehrere Probleme auf: fehlerhafte EXIF-Daten und die Unmöglichkeit, bei 35mm tatsächlich mit f/3.5 zu fotografieren. Für diesen neuen Test nutze ich nun ein zweites, technisch einwandfreies Exemplar, adaptiert an meine Canon EOS R5 mit dem originalen EF–RF-Adapter samt Drop-in-Filtereinschub — ein Feature, das ich immer noch sehr schätze. Autofokus & Bedienung Der Autofokus wird über Canons frühen Arc Form Drive (AFD) Motor gesteuert. Im Vergleich zu heutigen USM- oder STM-Motoren ist er hörbar und nicht besonders schnell, liefert an der EOS R5 aber eine solide Geschwindigkeit und sehr gute Treffsicherheit. Es ist als Schiebezoom konstruiert und bietet keine weiteren Bedienelemente außer dem AF/MF-Schalter. AFD-Objektive erlauben zudem kein „Full-Time Manual Focus“. Optische Leistung Für die Bildqualität zeige ich zunächst unbearbeitete RAW-Dateien, um die echte Abbildungsleistung unter realen Bedingungen darzustellen. Am Ende des Videos seht ihr dann die gleichen Bilder, bearbeitet in Adobe Lightroom. Da es kein passendes Objektivprofil für das 35–135mm gibt, bleiben Verzeichnung, Vignettierung und andere Abbildungsfehler bei den RAW-Beispielen unberührt. 35mm: Deutliche tonnenförmige Verzeichnung, gute Schärfe in der Bildmitte, Randbereiche weicher. Auch bei f/5 bleibt die Vignettierung sichtbar. 50mm: Schon bei f/5.6 starke Mittenschärfe, bei f/8 nochmals etwas besser. 50–70mm-Bereich: Hier die beste Gesamtleistung, besonders bei f/11, mit gleichmäßiger Schärfe über das gesamte Bild. 100–135mm: Zufriedenstellende Ergebnisse bei f/8, jedoch keine Spitzenwerte — man muss bedenken, dass dieses Objektiv vor über 35 Jahren für Film berechnet wurde. Ab Blende 16 setzt deutlich Beugungsunschärfe ein, wodurch die Schärfeleistung sichtbar sinkt. Gegenlicht, Sonnenblende & „Zwiebelmuster“-Bokeh Bei starkem Gegenlicht kann das Objektiv an Kontrast verlieren und anfällig für Flares werden. Ich empfehle daher den Einsatz der Streulichtblende EW-68B, die damals separat gekauft werden musste. Bei direkter Sonne hilft sie nur begrenzt, bei seitlichem Lichteinfall jedoch sehr effektiv. In manchen unscharfen Spitzlichtern fällt ein Zwiebelmuster auf — ein typisches Nebenprodukt von asphärischen Linsen, die beim Schleifen oder Pressen feine konzentrische Rillen erhalten, die sich dann im Bokeh abzeichnen. Lightroom-Profil-Trick Obwohl es kein offizielles Profil für das 35–135mm gibt, habe ich festgestellt, dass das Canon EF 28–135mm f/3.5–5.6 USM IS-Profil in Lightroom erstaunlich gut funktioniert. Damit lassen sich Vignettierung und Verzeichnung meist deutlich reduzieren. In besonders anspruchsvollen Bildern habe ich zusätzlich manuell nachkorrigiert. Fazit Das Canon EF 35–135mm f/3.5–4.5 AFD ist ein typisches Produkt seiner Zeit – kein Schärfewunder und auch nicht der schnellste Autofokus, aber unter den richtigen Bedingungen ein solides, vielseitiges Zoom. Der Brennweitenbereich ist alltagstauglich, das Gewicht angenehm und die volle EF-Mount-Kompatibilität macht es interessant für alle, die gern mit Vintage-Canon-Glas an modernen spiegellosen Kameras arbeiten. Für beste Ergebnisse empfehle ich den Bereich 50–70mm und Blendenwerte von f/8 bis f/11. In diesem Setting kann das Objektiv auch im Jahr 2025 noch sehr ansprechende Bilder liefern. 📹 Hier geht’s zum kompletten Video auf YouTube, externer Link https://www.youtube.com/watch?v=TC04d9-ELsE Canon EF 35-135mm f/3.5-4.5 AFD (1988) – Re-Test on the Canon EOS R5 In this video, I take a fresh look at one of Canon’s late-1980s standard zoom lenses: the Canon EF 35-135mm f/3.5-4.5 AFD, first introduced in June 1988. This lens represents an interesting chapter in Canon’s early EF history, offering a versatile focal range, compact size, and decent optical performance for its time. It was marketed primarily as a consumer-oriented zoom, though its solid build gives it a reassuring feel in the hand. I first reviewed this lens on the Sony A7III, but my original copy had several issues: incorrect EXIF data recording and an inability to use f/3.5 at the wide end. In this re-test, I’m using a second copy in excellent condition, mounted on my Canon EOS R5 via the original EF-to-RF adapter with the built-in drop-in filter slot — a feature I still absolutely love. Autofocus & Handling The lens uses Canon’s early Arc Form Drive (AFD) motor. It’s not the fastest system compared to today’s USM or STM motors, but with the EOS R5 it delivers a respectable speed, and accuracy is very good. The motor is clearly audible in operation, so it’s not ideal for video shooters who rely on autofocus. It is a push-pull zoom and offers no additional controls apart from the AF/MF switch, and AFD lenses do not allow full-time manual override. Optical Performance To evaluate image quality, I start by showing unedited RAW files for a true look at the lens’s performance under real-world conditions. At the end of the video, you’ll see the same images after processing in Adobe Lightroom. There is no dedicated lens correction profile for the 35-135mm, so distortion, vignetting, and other optical flaws are left uncorrected in the RAW previews. 35mm: Noticeable barrel distortion, good center sharpness, but softer edges. Even stopped down to f/5, vignetting remains visible. 50mm: At f/5.6, center sharpness is already strong, improving slightly at f/8. 50–70mm range: Best overall image quality, especially at f/11, with even sharpness across the frame. 100–135mm: Satisfactory performance at f/8, though not exceptional — keeping in mind this is a lens designed for film over 35 years ago. Stopping down beyond f/11 generally results in diffraction softening, reducing overall sharpness. Flare, Lens Hood & “Onion Ring” Bokeh Strong backlighting can cause contrast loss and flare, so I recommend always using the EW-68B lens hood, which had to be purchased separately when the lens was new. It won’t help much when shooting directly into the sun, but it’s very effective in side-lighting situations. In certain bokeh highlights, you may notice onion ring patterns — this is a normal byproduct of how aspherical lens elements are manufactured, where fine concentric grooves from the grinding or molding process can become visible in out-of-focus areas. Lightroom Profile Trick While there is no official correction profile for this lens, I discovered that using the Canon EF 28-135mm f/3.5-5.6 USM IS profile in Lightroom can correct much of the vignetting and distortion, often with excellent results. In some challenging images, I also applied manual corrections to fine-tune the output. Final Thoughts The Canon EF 35-135mm f/3.5-4.5 AFD is a product of its era — not the sharpest or fastest lens by modern standards, but a solid performer in the right conditions. Its combination of useful focal range, reasonable weight, and full EF-mount compatibility makes it an appealing choice for photographers who enjoy shooting with vintage Canon glass, especially when adapted to modern mirrorless bodies. For the best results, I recommend keeping it between 50mm and 70mm at f/8 or f/11. In those settings, it can still deliver beautiful, well-balanced images even in 2025. 📹 Watch the full video review here, external link to YouTube https://www.youtube.com/watch?v=TC04d9-ELsE

  • Canon EF 2.8 80-200mm L - The Magic Drainpipe | apertureonepointfour

    Nikon D600 (FX) Wieder fand eine Nikon-Kamera ein neues zu Hause bei mir. Nachdem ich einige klassische Nikonobjektive geschenkt bekam ( -DANKE an Maja- ) Nikon AF 2,8 35-70mm und Nikon AF 2,8 80-200mm - ein Sigma AF 3,5 18mm und ein Tokina AF AT-X 4,5-5,6 80-400mm mit Stangenabtrieb waren auch noch dabei), fand zuerst die Nikon F5 den Weg in mein Heim. Eine fantastische analoge Kamera! Nun wäre es doch schön, wenn ich diese Schätze der japanischen Objektivbaukunst ebenso digital verwenden konnte. Spontan fielen mir die beiden in die Jahre gekommen Nikon Body D600 (610) und D800 (810) ein. Nachdem ich mich ein wenig über diese Kamera informierte und in Auktionshäusern suchte war mir schnell klar: diese Kamera muss es sein. Ich rechnete kurz und stellte fest: mit knapp 750 Euro (Stand 04.2022) ist es möglich, dass jeder in die digitale Vollformatfotografie einsteigen könnte, denn dieser Preis wird für das Paket einer Nikon D600 und den beiden Nikonobjektiven AF 2,8 35-70mm und AF 2,8 80-200mm ED fällig. Mehr dazu im Video auf YouTube. Nikon D600 (FX) In nächster Zeit werde ich die Kamera ausiebig verwenden und euch an meinen Erfahrungen mit dieser Kamera-Objektivkombination teilhaben lassen. Mein erster Eindruck ist: digitales Vollformat mit zwei klassischen Nikon Profiobjektiven zum günstigen Preis! Hier seht ihr die ersten Bilder, die mit der Nikon D600 entstanden sind Nikon schrieb über diese Kamera auf ihrer Homepage: "CMOS-Sensor im FX-Format (Vollformat) mit 24,3 Megapixel Hervorragendes Signal-Rausch-Verhältnis und großer Dynamikumfang. Liefert detailgetreue Bilder mit sanften Farbübergängen. Hochempfindliches Autofokus-Modul Multi-CAM4800 mit 39 Messfeldern Reaktionsschnelle Abdeckung fast des gesamten Bildfelds. Empfindlichkeit bis zu -1 LW sowie Kompatibilität ab Mindestlichtstärke 1:8. ISO 100 bis 6.400 Erweiterbar aufwärts bis zu 25.600 (entsprechend) und abwärts bis zu 50 (entsprechend). Ermöglicht scharfe, rauscharme Bilder durch kurze Belichtungszeiten. D-Movie mit Bildfeldanpassung Zeichnet Full-HD-Filmsequenzen (1080p) im FX- und DX-Format mit einer Bildrate von 30p, 25p und 24p auf. Maximale Aufnahmezeit von ca. 29 Minuten 59 Sekunden. Bietet unkomprimierte HDMI-Ausgabe an externe Geräte sowie Hi-Fi-Audiosteuerung. EXPEED 3 Bildverarbeitungs-Engine mit 14-Bit-A/D-Wandlung und Bildverarbeitung mit 16 Bit für besonderen Tonwertreichtum. HDR (High Dynamic Range) Ideal für kontrastreiche Motive. Mit einer einzigen Auslösung werden zwei Belichtungen zu einem Bild überlagert. Das Ergebnis weist einen hohen Dynamikumfang, niedriges Rauschen, gute Lichter- und Schattenzeichnung und feine Farbtonabstufung auf. Active D-Lighting: So wird bei kontrastreichen Lichtverhältnissen mehr Detailzeichnung erfasst. Nikons Active D-Lighting verbessert automatisch die Detailzeichnung in dunklen und hellen Partien und stellt einen natürlichen Kontrast im Bild her. Motiverkennungssystem: Der Bildsensor der Kamera und der 2.016-Pixel-RGB-Sensor liefern dem Motiverkennungssystem präzise Daten; dieses optimiert Belichtung, Autofokus und Weißabgleich unmittelbar vor dem Auslösezeitpunkt und schafft so präzise Belichtungen und gestochen scharfe Bilder. Zeitrafferaufnahmen: Verwenden Sie Intervallaufnahmen, um Bilder in festgelegten Zeitabständen aufzunehmen. Mit Zeitrafferaufnahmen können Sie Bilder als Filmdateien speichern und langsame Vorgänge im Zeitraffer betrachten, mit Wiedergaberaten von 24- bis 36.000-facher Geschwindigkeit. Picture-Control-Konfigurationen bieten Ihnen die Möglichkeit, das Erscheinungsbild von Fotos und Videos vor der Aufnahme durch die Feineinstellung von Parametern wie Schärfe, Farbsättigung und Farbton anzupassen. Präziser 8cm (3,2 Zoll) großer VGA-Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten und automatischer Steuerung der Monitorhelligkeit. Bietet eine helle und scharfe Bildwiedergabe mit hohem Farbwiedergabevermögen.Brillanter, großer Sucher mit ca. 100% Bildfeldabdeckung und 0,7-facher Vergrößerung. Bietet eine Suchermaskierung beim Fotografieren im DX-Format. Serienaufnahmen mit 5,5 Bilder/s halten das Geschehen auch bei sich schnell bewegenden Motiven fest.Leise Auslösung: Dieser Modus ist hervorragend für diskrete Aufnahmen geeignet, da das Geräusch des Spiegelschlags merklich verringert wird. Massenausgleich am Spiegel: Sorgt für einen schnelleren Stillstand des Spiegels, sodass bei Serienaufnahmen zwischen zwei Belichtungen mehr Zeit für den Blick durch den Sucher und die Autofokusmessung zur Verfügung steht. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die D600 auch bei schnellen Serienaufnahmen präzisen Autofokus und Schärfenachführung bietet. Kompakt, leicht und robust: Die Kamera trotzt auch harschen Bedingungen. Die obere und hintere Abdeckung sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, sodass die Kamera nur 760 g wiegt (ohne Akku). Die Kamera ist genauso gut gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt wie die professionelle Nikon-Spiegelreflexkamera D800. Elektronischer virtueller Horizont mit Doppelachse: Sie können jederzeit sowohl die Position der Kamera im Verhältnis zum Horizont als auch ihren Neigungswinkel (nach vorne bzw. hinten) auf dem Monitor oder im Sucher überprüfen. Doppel-SD-Speicherkartenfach: Zwei Speicherkartenfächer sorgen für noch mehr Flexibilität beim Fotografieren. Nutzen Sie die zweite Karte als Reserve. Auch getrennte Aufnahme von Bildern und Filmen ist möglich. SDXC- und UHS-I-kompatibel.Kabellose Übertragung: Mithilfe des optionalen Nikon Funkadapters für mobile Geräte WU-1b können Sie Bilder direkt von der D600 auf ein Smartphone oder einen Tablet-Computer übertragen oder Ihre Kamera über ein solches Gerät fernsteuern." Quelle, Stand 04/2022: https://www.nikon.de/de_DE/product/discontinued/digital-cameras/2013/d600#overview:

  • Sigma XQ 3.5/200mm Marcro 1:3

    https://hygienelotz.wixsite.com/meinewebsite-1/newandmore/sigma-xq-3.5%2F200mm-marcro-1%3A3?skipRedirect=true&ssrOnly=true&extendedTimeout=true&debug=false Sigma XQ 3.5/200mm Marcro 1:3 https://static.wixstatic.com/media/b35e48_9f06b244dad74417b248f61f58e305c2~mv2.jpeg/v1/fill/w_1500,h_1000,al_c,q_85/Thumbnail.jpeg < Back Sigma XQ 3.5/200mm Marcro 1:3 Sigma XQ 3.5/200mm Macro – ein Vintage-Makroobjektiv im Praxistest In diesem Video stelle ich euch das Sigma XQ 3.5/200mm Macro vor – ein manuelles Teleobjektiv aus den späten 1970er-Jahren, das mit einer Naheinstellgrenze von rund 60 cm und einem Abbildungsmaßstab von bis zu 1:3 aufwartet. Ich habe es mithilfe eines Adapters an meiner Canon EOS R5 verwendet und zeige euch anhand zahlreicher Beispielbilder, was es optisch zu leisten vermag. Besonderes Augenmerk liegt auf der realen Nutzung – statt Diagrammen gibt es RAW-Dateien, bearbeitete Bilder und ehrliche Einschätzungen zur Bildqualität, Haptik und Praxistauglichkeit.Neben den Stärken – etwa der mechanischen Verarbeitung – spreche ich auch offen über die Schwächen, wie deutliche sphärische Aberration bei Offenblende oder die begrenzte Schärfeleistung bei f/3.5. Ideal ist das Objektiv aus meiner Sicht ab Blende 8 – wie man so schön sagt: "Wenn die Sonne lacht, nimm Blende acht." --- Sigma XQ 3.5/200mm Macro – Hands-On Review of a Vintage Telephoto Macro Lens In this video, I take a closer look at the Sigma XQ 3.5/200mm Macro—a manual telephoto lens from the late 1970s. With a close focusing distance of about 60 cm and a maximum magnification of 1:3, this lens offers some interesting capabilities. I adapted it to my Canon EOS R5 and tested it extensively to see how it holds up in practice. Rather than relying on charts or technical diagrams, I focus on real-world use. You'll see unedited RAW files, processed images, and get my honest opinion on build quality, usability, and optical performance.While the lens shows its strengths in mechanical construction, I also point out its limitations—such as noticeable spherical aberration when shooting wide open and soft image quality at f/3.5. In my experience, it becomes truly usable from f/8 onward. Or as the saying goes: "When the light is great, shoot at f/8." https://www.youtube.com/watch?v=6Xoxsik2AKg

  • Rollei SL26 | apertureonepointfour

    Die Rollei SL26 ist eine robuste, ungewöhnlich im äußeren Design, Spiegelrefelxkamera mit drei wechselbaren Satzobjektiven für die Kassettenfilme 126 (Instamatic). Auf dieser Seite stelle ich euch die Kamra vor und zeige Bilder, die ich mit diesem Modell fotografierte. Ich liebe diese Kamera! Rollei SL26 Ungewöhnlich in der Form. Ungewöhnlich in der Objektivtechnik. Ungewöhnlich in der Wahl des Aufnahmeformats: dem „Instamatic“-126er-Kassettenfilm. Schlicht. Klein und leicht. Auf das Wesentliche konzentriert. Robust. Liebenswert. So würde ich die Rollei SL26 beschreiben – eine Spiegelreflexkamera, die in den Jahren 1968 bis 1974 gebaut wurde. Auf dem Bild ist das Bajonett der Kamera mit dem fest montierten hinteren Linsensystem zu sehen. Dieses ist fest in die optische Berechnung der wechselbaren Objektivvorsätze einbezogen. In diesem kameraseitigen Linsensystem ist auch die komplette Verschluss- und Blendensteuerung untergebracht. Es kommt also ein Zentralverschluss zum Einsatz, wie ihr ihn vielleicht schon von verschiedenen Mittelformatkameras kennt. Diese speziellen Wechselkomponenten werden als „Satzobjektive“ bezeichnet. Rollei SL26 Die Kamera besitzt ein wirklich helles und großes Sucherbild (nicht nur für die damalige Zeit), sodass die Scharfeinstellung auf das Motiv einfach und schnell gelingt. Der eingebaute CdS-Belichtungsmesser arbeitet nach der klassischen Nachführmethode. Er benötigt allerdings eine PX625-Quecksilberbatterie, die heute in Europa aus Umweltschutzgründen nicht mehr vertrieben wird. Gute Alternativen sind moderne Zink-Luft-Batterien – oder der sprichwörtliche Blick nach Russland... Rollei SL26 Die Rolleiflex SL26 ist eine hochwertig verarbeitete 126er-Kassettenkamera (Instamatic-System), von der allerdings nur rund 28.000 Exemplare produziert wurden. Damals stand sie mit einem Preis von 628,23 DM in den Listen. Neben dem standardmäßig mitgelieferten Pro-Tessar 40mm f/2.8 gab es noch zwei weitere Satzobjektive im Sortiment: das Weitwinkel-Objektiv Pro-Tessar 28mm f/3.2 für 232,43 DM sowie das Tele-Objektiv Pro-Tessar 80mm f/4 für 282,88 DM. Rollei SL26 Technische Daten der Rollei SL26: Hersteller: Rollei-Werke Franke & Heidecke, Braunschweig Filmtyp: Instamatic-Kassette (Typ 126), Aufnahmeformat 28 × 28 mm Standard-Satzobjektiv: Carl Zeiss Pro-Tessar 40mm f/2.8 (4 Linsen in 3 Gruppen) Fokussierung: Manuelle Entfernungseinstellung Blendenbereich: f/2.8 bis f/22 (abhängig vom verwendeten Objektivvorsatz) Objektivanschluss: SL26-Bajonett (Vorderglied der Satzobjektive wechselbar) Filteranschluss: SL26-Filterbajonett Verschlusszeiten: 1/2 bis 1/500 Sek. und „B“ (Zentralverschluss) Belichtungsmessung: TTL-Nachführmessung mittels CdS-Zelle Sucher: Spiegelreflexsucher mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring (keine Vollmattscheibe), Einblendung der Nachführnadel Blitzanschluss: Standard-Zubehörschuh mit Mittenkontakt (Hot Shoe) an der Unterseite Zusatzfunktionen: Drahtauslöseranschluss, Tragegurtösen, kein Selbstauslöser Stromversorgung: 1 × PX625 Quecksilberoxid-Knopfzelle (1,35 V) Abmessungen: 112 × 91 × 70 mm (betriebsbereit mit 40mm-Objektiv) Gewicht: 540 Gramm (ohne Film und Batterie) Anbei eine kleine Bildergalerie mit Bildern, die mit der Rollei SL26 entstanden sind. Ich verwendete für die Bilder Filme, die mindestens 21 Jahre überlagert waren. Die Bilder haben dennoch oder gerade deshalb (?) ihren besonderen Reiz. Die gezeigten Schwarz-Weiß-Bilder sind ebenso auf Farbfilm aufgenommen. Vielleicht interessieren euch auch folgende Themen: Rollei 35 mit Tessar 3,5 40mm & Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel

  • Belichtungsmessung | apertureonepointfour

    Nicht immer liefert der eingebaute Belichtungsmesser die gewünschten Ergebnisse, obwohl die Kamerahersteller immer weiter entwickelte Messverfahren in ihre Kameras integrieren. In diesem Artikel möchte ich euch die Grundlagen, gepaart mit etwas Hintergrundwissen, der Belichtungskorrektur näher bringen - und dieses so einfach wie möglich, aber dennoch effektiv. Belichtungsmessung und Belichtungskorrektur – einfach erklärt – Die meisten modernen Spiegelreflex- und spiegellosen Kameras verfügen über einen eingebauten Belichtungsmesser, der in der Regel eine Reihe unterschiedlicher Messmethoden bereitstellt. Das technische Ziel der Belichtungsmessung ist dabei grundsätzlich immer gleich: Passend zur eingestellten Film- oder Sensorempfindlichkeit (ISO, ASA, DIN) soll die optimale Kombination aus Verschlusszeit (Belichtungszeit) und Blendenwert (Blendenöffnung) ermittelt werden, um das Hauptmotiv korrekt zu belichten. „Korrekt“ bedeutet in diesem Kontext, dass das Bild weder zu hell noch zu dunkel wirkt – die Schatten sollen nicht „zulaufen“ (schwarz blockieren) und die Lichter nicht „ausfressen“ (rein weiß überstrahlen). Natürlich beschreibt dies den Idealzustand, der je nach Motivkontrast direkt bei der Aufnahme oft nicht rein chemisch oder digital zu erreichen ist. In solchen Fällen ist eine spätere Nachbearbeitung im Fotolabor oder am Computer unverzichtbar. Um Fotografen in jeder Situation zu unterstützen, haben die Hersteller die kamerainternen Systeme kontinuierlich weiterentwickelt, wodurch eine Vielzahl von Begriffen und Messmethoden auf den Markt kam. Die gebräuchlichen Belichtungsmessmethoden im Überblick Integralmessung: Bei dieser klassischen Methode wird das gesamte fotografische Bildfeld gleichmäßig zur Belichtungsmessung genutzt. Das gesamte Bildformat fließt in die Berechnung ein, ohne dass bestimmte Bereiche bevorzugt oder schwerer gewichtet werden. Mittenbetonte Integralmessung: Auch diese Methode wertet das gesamte Licht aus, das auf den Film oder Sensor gelangt. Allerdings wird die Bildmitte deutlich stärker gewichtet als die Randbereiche. Dies basiert auf der praxisnahen Annahme, dass sich das Hauptmotiv meistens im Zentrum des Bildes befindet. Mehrfeldmessung (auch Multi-Segmentmessung): Diese universelle und intelligente Messmethode ist sogar für schwierige Aufnahmen im Gegenlicht sehr gut geeignet. Die Kamera analysiert die Szene und wählt die Belichtung automatisch passend zur Aufnahmesituation aus. Der Begriff Multi-Segmentmessung ist schlicht eine andere Bezeichnung hierfür, die beispielsweise bei Modellen wie der Pentax 645N oder NII verwendet wird. Wie ihr allerdings im Video sehen könnt, hat auch diese Automatik ihre Grenzen. Matrixmessung (Nikon-Modelle): Mit dieser Einstellung erzielt die Kamera in den allermeisten Situationen sehr natürlich wirkende Ergebnisse. Sie misst die Helligkeit in einem großen Bereich des Bildfelds und berücksichtigt die Tonwertverteilung, die Farben und den Bildaufbau. Bei Verwendung von Nikon-Objektiven mit CPU (Typ G, E oder D) fließen sogar 3D-Entfernungsinformationen in die Berechnung ein (3D-Color-Matrixmessung III). Bei älteren CPU-Objektiven ohne Distanzübermittlung schaltet das System auf die normale Color-Matrixmessung III um. Lichterbetonte Messung (neuere Nikon-Modelle) : Hierbei orientiert sich die Kamera bei der Belichtung konsequent an den hellsten Bereichen im Motiv. Diese Methode verhindert effektiv den Detailverlust in den „Lichtern“ – ideal zum Beispiel bei Bühnendarstellern, die im hellen Scheinwerferlicht stehen. Selektivmessung: Hier wird nur ein ganz bestimmter Teil des Motivs zur Messung herangezogen. Der Selektivbereich wird im Sucher angezeigt und macht nur wenige Prozent des Bildfeldes aus. Bei der Canon EOS R6 deckt der Selektivmesskreis beispielsweise exakt 5,8 % der gesamten Bildfläche ab. Spotmessung: Die Spotmessung ist die präziseste Form und misst einen noch kleineren Bereich als die Selektivmessung. Bei der Canon EOS R6 beträgt der Spotmesskreis nur winzige 2,9 % der Bildfläche. Bei vielen modernen Kameras lässt sich dieser Spotmesskreis zudem direkt an den aktiven Autofokuspunkt koppeln. Mehrfachspotmessung: Hierbei lassen sich nacheinander mehrere einzelne Punkte im Motiv anmessen (wie bei der Spotmessung beschrieben). Die Kamera ermittelt aus diesen Werten dann den exakten Mittelwert. Anmerkung: Nutzt diese Methode bitte nur unter kontrollierten Lichtbedingungen und mit etwas Erfahrung. Man muss genau wissen, welche Zonen man anmisst und ob der Kontsumfang des Motivs überhaupt vom Film oder Sensor wiedergegeben werden kann. Das Live-Bild und die Belichtungskorrektur Eine moderne spiegellose Digitalkamera bietet den großen Vorteil, das Motiv im elektronischen Sucher oder auf dem Display bereits so darzustellen, wie es das fertige Foto aufnehmen wird. Wenn diese Funktion aktiv ist, seht ihr die Wirkung der Belichtungsmessung sofort und könnt bei Bedarf über die Belichtungskorrekturtaste (gekennzeichnet mit „+“ und „-“) eingreifen und das Ergebnis „live“ verfolgen. Mit dieser Taste verändert ihr gezielt den von der Kamera ermittelten Belichtungswert: Die Einstellung „+“ (Überbelichtung): Sorgt dafür, dass bewusst mehr Licht auf den Film oder Sensor gelangt, als der Belichtungsmesser eigentlich vorschlägt. Die Kamera erreicht dies entweder durch eine Verlängerung der Verschlusszeit (z. B. von 1/125 Sekunde auf 1/60 Sekunde) ODER durch das Öffnen der Blende (z. B. von Blende f/8 auf f/5,6 / kleinere Blendenzahl). Die Einstellung „-“ (Unterbelichtung): Bewirkt, dass weniger Licht auf den Film oder Sensor trifft. Die Verschlusszeit wird verkürzt (z. B. von 1/125 Sekunde auf 1/250 Sekunde) ODER die Blendenöffnung wird verkleinert (z. B. von Blende f/8 auf f/11 / größere Blendenzahl). In den obigen Beispielen wurde der Belichtungswert jeweils um genau eine ganze Stufe (Lichtwert / EV) angepasst. Besonderheit bei analogen Klassikern Bei älteren analogen Kameras sucht man die modernen Symbole „+“ und „-“ für die Belichtungskorrektur oft vergebens. Einige Legenden wie die Canon A-1 oder die Contax RTS nutzen stattdessen mathematische Faktoren zur Kennzeichnung von Über- und Unterbelichtung: „x2“ oder „x4“: Bedeutet eine Überbelichtung um eine bzw. zwei ganze Blendenstufen. „x1/2“ oder „x1/4“: Bedeutet entsprechend eine Unterbelichtung um eine bzw. zwei ganze Blendenstufen im Vergleich zum gemessenen Basiswert. Ein genialer Trick für rein analoge Kameras Es gibt jedoch viele Kameras für das 35mm-Kleinbildformat (Typ 135) oder andere Filmformate, die über überhaupt keine eigene Belichtungskomensationstaste verfügen. Doch keine Sorge: Auch mit solchen Modellen ist ein gezielter manueller Eingriff in die Belichtungsautomatik problemlos möglich – vorausgesetzt, ihr könnt die Filmempfindlichkeit an der Kamera manuell einstellen! Gehen wir im folgenden Beispiel von einem eingelegten Film mit einer Grundempfindlichkeit von ISO/ASA 100 (21° DIN) aus: Für eine „+“-Korrektur (Überbelichtung): Wollt ihr bewusst mehr Licht auf den Film bekommen, stellt ihr an der Kamera einfach eine niedrigere Filmempfindlichkeit ein. Eine Korrektur um eine ganze Belichtungsstufe nach oben erreicht ihr mit der Einstellung ISO/ASA 50 (18° DIN). Eine um zwei Stufen reichlichere Belichtung erzielt ihr entsprechend mit der Einstellung ISO/ASA 25 (15° DIN). Für eine „-“-Korrektur (Unterbelichtung): Wollt ihr das Bild hingegen dunkler gestalten, wählt ihr für eine Belichtungsstufe weniger Licht einfach ISO/ASA 200 (24° DIN) aus. Für eine Unterbelichtung um zwei volle Stufen stellt ihr das Rad auf ISO/ASA 400 (27° DIN). Auf diese Weise habt ihr den kamerainternen Belichtungsmesser ganz einfach „überlistet“ – und die Mechanik lässt genau so viel mehr oder weniger Licht auf euren Film, wie ihr es wollt! In diesem kurzen Video könnt ihr die praktischen Auswirkungen einer Belichtungskorrektur im „+“-Bereich direkt in Aktion sehen. Hier stelle ich euch eine .pdf-Datei als Download mit Beispielen zur Belichtungskorrektur zur Verfügung, klickt einfach auf das Bild und der Download startet! Wichtig zu wissen! Jeder kamerainterne Belichtungsmesser ist von Werk aus auf einen neutralen Grauwert mit einem Reflexionsvermögen von genau 18 % des einfallenden Lichts geeicht. Weicht euer reales Motiv von diesem mittleren Idealwert ab – ist es also extrem hell (Schnee) oder sehr dunkel (eine schwarze Fassade) –, wird auch die automatische Belichtung fehlerhaft sein. Eine Kodak-Graukarte dient hier als perfekte Referenz, um eine exakte Belichtung und einen präzisen Weißabgleich in der Fotografie zu garantieren. Sie besitzt eine matte, graue Oberfläche mit einer exakt definierten Helligkeit, die der Kamera als neutraler Nullpunkt dient. Die Graukarte wird während des Setups in die Szene gebracht und von der Kamera erfasst. Durch das Platzieren der Karte direkt am Hauptmotiv kann der Fotograf die Kameraeinstellungen exakt kalibrieren. Das hilft enorm, um gerade in schwierigen Lichtsituationen oder bei Anforderungen mit höchster Farbtreue (wie in der Studio- und Produktfotografie) reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Die Kamera nutzt die neutrale Graufläche, um die Belichtungs- und Farbwerte perfekt abzustimmen und die gewünschten Tonwerte originalgetreu wiederzugeben. Praxistipp zur Messung Wenn ihr mit der Graukarte arbeitet, empfiehlt sich die Nutzung der Spot- oder Selektivmessung eurer Kamera (oder eines externen Spotmeters). Richtet den Messkreis präzise auf die Mitte der Karte und verwendet diesen Messwert direkt für eure Aufnahme. Ein guter Kontrollschritt ist es, den ermittelten Messwert der Graukarte (Objektmessung) mit einer klassischen Lichtmessung (mittels eines externen Handbelichtungsmessers mit Diffusorkalotte) abzugleichen. Befindet sich die Graukarte im Hauptlicht, werden beide Messwerte nahezu identisch sein. Um eine exakte Übereinstimmung zu erzielen, muss die Karte unter Umständen leicht in Richtung der primären Lichtquelle geneigt werden. Das erfordert anfangs etwas Übung, garantiert euch danach aber absolut präzise und wiederholbare Belichtungen! Original-Informationen der Firma Kodak KODAK Graukarte / R-27 Kodak und das Munsell™ Color Services Lab von X-Rite®, Incorporated, haben sich zusammengeschlossen, um ein optimiertes Kalibrierungswerkzeug für eure fotografischen Anforderungen zu entwickeln. Die KODAK Graukarte / R-27 basiert auf dem weltweit anerkannten Munsell-Standard für 18 % Reflexionsgrad (neutrales Grau). Das Set enthält eine Karte im Format 10 x 13 cm (4 x 5 Zoll), eine große Karte in 20 x 25 cm (8 x 10 Zoll) sowie eine ausführliche Gebrauchsanweisung. Den Download des historischen Prospekts als PDF-Datei findet ihr hier (einfach das Bild anklicken, um den Download zu starten). Kodak Graukarte Schon zu den Hochzeiten der analogen Fotografie hatte Kodak eine professionelle Graukarte im Programm. Spannende Informationen zu diesem geschichtsträchtigen Modell, welches ich übrigens heute noch leidenschaftlich gerne verwende, habe ich hier für euch zusammengetragen: Klickt einfach auf das Bild, um den Download direkt zu starten! Neben Kodak hatten und haben natürlich auch viele andere renommierte Hersteller verlässliche Graukarten im Sortiment. Hier ist ein weiteres Beispiel für ein Modell, das sich seit Jahren in meiner Fototasche befindet und das ich regelmäßig nutze. Alle wichtigen Hintergrundinfos dazu habe ich für euch aufbereitet: Klickt einfach auf das Bild, um den Download der PDF-Datei zu starten!

  • Schärfentiefenskala | apertureonepointfour

    Was ist eigentlich Schärfentiefe oder Tiefenschärfe? Schärfentiefe ist der Bereich vor und hinter der fokussierten Entfernung, der im Foto als scharf wahrgenommen wird. Sie hängt von Blende, Brennweite, Aufnahmeabstand und Sensorgröße oder Filmformat ab. Große Blendenöffnung (kleine Zahl) verkleinert die Schärfentiefe, kleine Öffnung vergrößert sie. Kürzere Brennweiten und größere Abstände erhöhen die Schärfentiefe, während längere Brennweiten und kurze Abstände sie verringern. Ein Minolta MD 1,4/50mm Objektiv (ein sogenanntes „Normalobjektiv“): Die Entfernungsskala steht auf unendlich und als Blende ist die f/8 gewählt. Der Bereich, der bei diesen Einstellungen scharf abgebildet wird, lässt sich direkt am Objektivgehäuse ablesen. Schaut dafür einfach auf die Striche und Markierungen unterhalb der ft- und m-Skala – siehe die beiden gelben Pfeile! Richtig! Der Schärfentiefenbereich reicht bei dieser Blende von circa 10 Metern bis hin zu unendlich (auf der Skala sogar darüber hinaus) – siehe die beiden weißen Pfeile! Wenn ihr nun auf Blende f/16 abblendet, erweitert sich dieser Schärfentiefenbereich nochmals deutlich: Er reicht dann von 5 Metern bis unendlich. Auch das könnt ihr jetzt ganz einfach selbst auf dem Objektiv nachsehen! Das gleiche Minolta MD-Objektiv, doch dieses Mal steht die Entfernungsskala auf 3 Meter – die Blende bleibt unverändert auf f/8 eingestellt. Wie ihr sehr schön sehen könnt, reicht der Schärfentiefenbereich nun nur noch von circa 2,5 Metern bis etwa 4 Meter! Selbst wenn ihr weiter auf f/16 abblendet, wird das Motiv im Bild lediglich von knapp 2 Metern bis kurz vor 10 Meter scharf abgebildet. Unendlich erreicht der scharfe Bereich in diesem Fall bei Weitem nicht mehr. Tipp : Für euer Smartphone gibt es eine ganze Reihe von Apps, die die Schärfentiefe für die unterschiedlichsten Brennweiten und Entfernungseinstellungen automatisch berechnen. Tipp: Als Faustregel gilt: Weitwinkelobjektiv liefern bei gleichem Abstand Kamera zum Motiv eine höhere (größere) Schärfentiefe als Normal- oder Teleobjektive. Normalobjektiv - warum wird ein 50mm für 35mm-Film oder Vollformatsensoren so genannt? Die Bezeichnung „Normalobjektiv“ für eine Brennweite von rund 50 mm im Kleinbildformat (KB) hat zwei Hauptgründe: einen optisch-biologischen und einen rein mathematischen. Hier ist die einfache Erklärung, warum dieses Objektiv der Standard für das Kleinbildsystem ist: 1. Der optische Grund: Der natürliche Seheindruck Wenn du durch den Sucher einer Kamera mit einem 50mm-Objektiv blickst (und das andere Auge offen lässt), wirst du feststellen, dass die Größenverhältnisse und die Perspektive der Objekte fast exakt so wirken wie mit deinem bloßen Auge. Keine Verzerrung: Ein Weitwinkelobjektiv rückt Dinge optisch in die Ferne und lässt Vordergründe riesig wirken. Ein Teleobjektiv dagegen staucht den Raum zusammen und holt den Hintergrund nah heran. Der „normale“ Blick: Das 50mm-Objektiv verhält sich neutral. Es bildet die Perspektive, die räumliche Tiefe und die Größenbeziehungen zwischen Vorder- und Hintergrund genau so ab, wie wir es als Menschen gewohnt sind. Daher rührt der Begriff „normal“. 2. Der mathematische Grund: Die Sensordiagonale In der Fototechnik gibt es eine feste physikalische Regel, um die Normalbrennweite eines Kamerasystems zu bestimmen: Die Normalbrennweite entspricht mathematisch der Diagonale des Aufnahmeformats (Sensor oder Filmnegativ). Die exakte mathematische Normalbrennweite für das Kleinbildformat liegt also eigentlich bei knapp 43 mm (weshalb es auch einige berühmte Objektive mit 40 mm oder 43 mm Brennweite gibt). Warum haben sich dann 50 mm durchgesetzt? Als Oskar Barnack in den 1920er Jahren die Ur-Leica für das 35mm-Filmformat konstruierte, griff er auf ein 50mm-Objektiv (das legendäre Leitz Elmar) zurück. Zum einen waren 50mm-Linsen damals optisch einfacher und in höherer Abbildungsqualität zu berechnen als exakte 43mm-Gläser. Zum anderen gleicht der etwas engere Bildausschnitt der 50mm-Linse den Schärfeabfall an den extremen Rändern des Negativs perfekt aus. Da die Leica das Kleinbildformat überhaupt erst berühmt gemacht hat, wurden die 50 mm historisch zum unangefochtenen Standard für das „Normalobjektiv“ deklariert. back

  • Canon EOS 620 | apertureonepointfour

    Die Canon EOS 620 war die zweite analoge Canon Autofokuskamera der EOS-Serie. Sie erblickte 1987 das Licht der Welt. Auch heute noch kann ich diese robuste, einfach zu bedienende Kamera sehr empfehlen. Ihr findet hier alle Informationen über dieses Modell. Canon EOS 620 Die Canon EOS 620 wurde im Mai 1987 vorgestellt. Ihr Originalpreis betrug 146.000 Yen (mit EF 35-70mm f/3,5-4,5) oder 108.000 Yen (nur Gehäuse). Sie wurde als als High-End-Version der EOS 650 entwickelt und verfügt über die folgenden Funktionen, die in der 650 nicht enthalten sind: Verschiebbare Programmautomatik, automatische Belichtungsreihen bis zu ±5 Blenden in 1/2-Blenden-Schritten, maximal 9 Mehrfachbelichtungen und gleichmäßige Beleuchtung des externen LCD-Feldes (die Weltneuheit bei einer Kamera). Mein Bruder war kurz nach der Erscheinung dieser Kamera ein stolzer Besitzer (leider gab er dieses tolle Hobby vor Jahrzehnten auf...). Ich blieb noch einiger Zeit meiner Canon A1, T90 und Hasselblad 500cm treu, denn der Autofokusfunktion war ich eher skeptisch gegenüber eingestellt. Nach und nach legte sich dies und ein oder zwei Jahre später fand sich eine Canon EOS 600 in meiner Fototasche. Canon EOS 620 Eine klare, informative Sucheranzeige mit den wichtigsten Daten - also Verschlußzeit und Blendenöffnung - erwartet euch beim Blick durch den Sucher. Daneben gibt es noch die Anzeige der korrekten Fokussierung und Unter- sowie Überbelichtungswarnung oder eine elektronische Lichtwaage im manuellen Modus. Einfach, funktionell - so liebe ich es auch heute noch. Alle Information über diese geniale und robuste Autofokus-Kleinbildspiegelreflexkamera findet ihr im Video. Und denkt daran: Egal womit du fotografierst - Hauptsache du fotografierst! Hier findet ihr mein Video zur Kamera - externer Link zu YouTube Hier findet ihr die Bedienungsanleitung der Canon EOS 650 und 620 in englischer Sprache als pdf-Datei zum download! Hier findet ihr eine Händlerbroschüre in englischer Sprache als pdf-Datei zum download! Canon EOS 620 Händlerbroschüre

  • 35 Jahre Canon EOS - System 1987-2022 | apertureonepointfour

    Ich feiere mit! 35 Jahre Canon EOS - System: 1987 - 2022. Dafür habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Ihr könnt euch eine große Gegenüberstellung der vier Ur-EOS-Modelle als .pdf-Datei herunterladen. Diese vier Modelle basieren alle auf dem Gehäuse der Canon EOS 650 - der UR-EOS! Und wenn ihr wollt, dann gönnt euch ein solch analogs Schätzchen - oder gleich alle vier Modelle (so wie ich es tat)... Canon EOS 650 620-600-RT die Ur-EOS-Modelle 35 Jahre Canon EOS - System 1987 - 2022 Zur Feier dieses Meilenstein der Fotografie habe ich für euch die ultimative Gegenüberstellung der vier Urmodelle der analogen Canon EOS - Serie ausgearbeitet. Die Gehäuse basieren alle auf dem Gehäuse der als erstes vorgestellten Canon EOS Kamera, der Canon EOS 650. Auch heute noch liebe ich es mir diesen Modelle zu fotografieren! Mit der Canon EOS 600 begann damals mein Einstieg in die Canon EOS-Welt. Canon EOS 650 620-600-RT die Ur-EOS-Modelle Ihr könnt meine Gegenüberstellung kostenlos herunterladen (.pdf-Datei). Dafür klickt bitte einfach auf das Bild! Zum Öffnen benötigt ihr einen .pdf-Reader, dieser dürfte aber auf fast allen Computern/Smartphone bereits vorhanden sein. Über eine Spende zum Betrieb dieser Seite würde ich mich sehr freuen. Canon EOS System 1987 - 2022 Ein Meilenstein ist 35 Jahre alt geworden! Vor mehr als 35 Jahren brachte Canon das erste EOS-Modell auf den Markt, die EOS 650, es folgte die Canon EOS 620, 600 und RT. Ja, ich weiß, es gab noch zwei weitere Modelle (EOS 750 und 850, aber wir werden nicht über diese einfachen Modelle sprechen...). Analoge Kameras für den damals meistgenutzten Filmtyp, Kleinbildfilm. Noch heute kann ich jede dieser Kamera wärmstens empfehlen - nicht nur für den Einstieg in die Welt der analogen Kleinbildfotografie. In diesem Video geht es um die Unterschiede zwischen diesen vier Kameras. Ich danke euch für eure Zeit und Ihr Interesse. Die ersten vier EO Modelle Hier habe ich noch einige weitere .pdf-Datein für euch zum Download - viel Spaß damit! Klick einfach auf das jeweilige Bild!

  • Blendenreihe - die Bildwirkung | apertureonepointfour

    Hier zeige ich euch die Wirkung verschiedener Blendenwerte auf ein Motiv, wenn der Abstand Motiv zur Kamera und die Objektivbrennweite unverändert bleibt// Here I show you the effect of different aperture values on a subject when the subject-to-camera distance and lens focal length remain unchanged. Bei den folgenden Aufnahmen der drei Kameras und Objektive habe ich ausschließlich auf das mittlere Gehäuse fokussiert. Der Abstand zwischen der aufnehmenden Kamera und den Motiven blieb dabei absolut unverändert – ich habe lediglich die Blende variiert. Ihr könnt hier sehr schön erkennen, welche unterschiedlichen Bildwirkungen sich allein durch das Abblenden erzielen lassen und wie sich die Schärfentiefe Schritt für Schritt ausdehnt! Die jeweils einzeln abgebildete Kamera-Objektiv-Kombination zeigt euch übrigens das Objektiv mit der Blendenöffnung, die für das jeweilige Vergleichsbild genutzt wurde. Beim ersten Foto sind noch keine Blendenlamellen zu sehen, da das Glas hier bei vollständiger Offenblende fotografiert wurde. f 1,4 f 2 f 2,8 f 4 f 5,6 f 8 f 11 f 16 f 22 Es ist also ganz einfach: Wenn ihr diese Regeln verinnerlicht, habt ihr eines der wichtigsten Gestaltungsmittel für „bessere Bilder“ immer fest im Griff! Kleine Blendenöffnung (= kleine Blende) = große Blendenzahl = hohe Schärfentiefe (z. B. Blende f/11 – f/16 – f/22) Große Blendenöffnung (= große Blende) = kleine Blendenzahl = geringe Schärfentiefe (z. B. Blende f/1,4 – f/2 – f/2,8) back

  • Tipps | apertureonepointfour

    Wissenswertes für jeden Beginner der analogen (und digitalen) Fotografie. Hier erfahrt ihr ein paar grundlegende Zusammenhänge von Blende-Zeit-Filmempfindlichkeit und einiges mehr. Viel Freude euch mit dem schönsten Hobby!! Lese hier den bestenTipp im Netz nach! Lese hier den bestenTipp im Netz nach! Der Postbote klingelt, übergibt das Paket – und da ist sie endlich: deine neue (gebrauchte) analoge Kleinbild-Spiegelreflexkamera! Das Paket wird gierig aufgerissen, die Kamera begutachtet, angefasst, fast schon gestreichelt und natürlich direkt ausprobiert. Doch was liegt da noch mit im Karton? Eine analoge Messsucherkamera als Überraschung! Du denkst dir nur: Wie genial ist das denn?! Also schnell einen Film einlegen und ab nach draußen, schließlich wollen Fotos gemacht werden! Völlig verständlich. Aber... STOPP! Viele von euch kennen sicherlich die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Licht, Blende und Verschlusszeit. Wer sich nicht ganz sicher ist, darf aber gerne noch etwas verweilen und weiterlesen. Bitte erwartet keinen wissenschaftlichen Fachvortrag – der Text ist absichtlich einfach und verständlich gehalten. Wer tiefer einsteigen möchte: Das Netz ist groß! Blende und Verschlusszeit Der Film liegt in der Kamera, gut geschützt vor ungewolltem Lichteinfall. Damit jedoch ein Bild entstehen kann, muss kontrolliert Licht auf den Film treffen. Auf dem Film befinden sich lichtempfindliche Farbschichten (oder bei Schwarz-Weiß-Filmen Silberhalogenide). Diese Schichten sind später auch für das charakteristische Filmkorn und den Detailreichtum eurer Bilder verantwortlich. Die Menge des auf den Film einwirkenden Lichtes steuern wir zum einen über die Blende – ganz ähnlich wie die Pupille bei Mensch und Tier – und zum anderen über die Dauer des Lichteinfalls, die Verschlusszeit (Belichtungszeit). Die klassische Blendenreihe in ganzen Blendenstufen sieht wie folgt aus: 1 – 1,4 – 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 – 45 – 64 Daneben gibt es noch Zwischenstufen, die als Halbe- oder Drittelblenden bezeichnet werden. Eine Reihe in halben Blendenstufen liest sich standardmäßig so: 1 – 1,2 – 1,4 – 1,7 – 2 – 2,4 – 2,8 – 3,4 – 4 – 4,8 – 5,6 – 6,7 – 8 – 9,5 – 11 – 13 – 16 – 19 – 22 – 27 – 32 – 38 – 45 – 54 – 64 Die Blende regelt aber noch etwas ungemein Wichtiges in der Fotografie: Sie bestimmt – neben der am Objektiv eingestellten Entfernung – den Bereich, der vor und hinter dem Hauptmotiv ebenfalls scharf abgebildet wird. Das ist die sogenannte Schärfentiefe (oft auch Tiefenschärfe genannt). Durch das gezielte Steuern dieser Schärfebereiche lässt sich die Bildwirkung dramatisch beeinflussen! Daher ist die Wahl der richtigen Blende eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie überhaupt. Grundsätzlich kann ein Objektiv immer nur auf eine einzige Bildebene exakt scharfstellen (fokussieren). Alle Bereiche, die davor oder dahinter liegen, werden technisch gesehen zunehmend unscharf abgebildet. Durch das Schließen der Blende (Abblenden) lässt sich dieser scharfe Bereich jedoch künstlich ausdehnen. Als goldene Regel gilt hierbei: Große Blendenöffnung (= Blende weit offen = kleine Blendenzahl) = geringe Schärfentiefe: Nur ein kleiner, isolierter Bereich des Bildes wird scharf abgebildet. Perfekt, um Motive vom Hintergrund freizustellen! Kleine Blendenöffnung (= Blende geschlossen/eng = große Blendenzahl) = große Schärfentiefe: Ein weiter Bereich von vorn bis hinten wird scharf abgebildet. Ideal für Landschafts- oder Architekturaufnahmen. Blende Schaut euch doch dazu einmal die Schärfentiefenskala auf den Objektiven an! Schärfentiefenskala Blendenreihe und Bildwirkung Die Schärfentiefe ist darüber hinaus stark von der verwendeten Brennweite abhängig: Einfach gesagt besitzen Weitwinkelobjektive eine deutlich größere Schärfentiefe als Normalobjektive – und Normalobjektive wiederum eine größere Schärfentiefe als Teleobjektive. Zudem ist die Schärfentiefe im Nahbereich bei allen Objektiven konstruktionsbedingt kleiner als im Fernbereich. Fachlich exakt ausgedrückt sagt der Fotograf daher: Die erreichbare Schärfentiefe hängt letztlich direkt vom Abbildungsmaßstab ab. Die Verschlusszeit (Belichtungszeit) Während die Blende die Lichtmenge reguliert, bestimmt die Verschlusszeit, wie lange dieses Licht auf den Film trifft. Sie kann Bewegungen des Motivs effektiv einfrieren (um Bewegungsunschärfe zu vermeiden) und verhindert das Verwackeln aus der freien Hand (um Verwacklungsunschärfe auszuschließen). Natürlich lässt sich eine längere Verschlusszeit auch ganz bewusst als gestalterisches Element einsetzen, um Dynamik im Bild darzustellen. Bei der Aufnahme der Windkraftanlagen wurde die Kamera beispielsweise auf ein Stativ montiert. So wird jegliche Verwacklung durch die Hand des Fotografen eliminiert, während das Drehen der Rotoren durch eine längere Belichtungszeit – in diesem Fall 1/3 Sekunde – als gewollte Bewegungsunschärfe dynamisch sichtbar gemacht wird. Verschlußzeit In unten stehender Tabelle habe ich euch ein paar Tipps bezüglich der Anwendung von Belichtungszeiten gegeben. Tabelle der gebräuchlichen Verschlusszeiten in Sekunden in ganzen Stufen Gut zu wissen! Um Verwacklungsunschärfe beim Fotografieren aus der Hand sicher auszuschließen, gibt es eine einfache, aber goldene Regel: Verwende immer den Kehrwert der Brennweite als längste Verschlusszeit! Sorge zudem für einen ruhigen, sicheren Stand und halte im Moment des Auslösens zur Not kurz die Luft an. Hier sind ein paar klassische Beispiele für die Kehrwert-Regel und wie man sie auf die nächstgelegene Standardzeit aufrundet: Bei einem 50mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/50 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/60 Sek. Bei einem 135mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/135 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/125 Sek. Bei einem 200mm-Objektiv entspricht der Kehrwert 1/200 Sek. = gewählte Belichtungszeit: 1/250 Sek . Neben der Verwacklung durch den Fotografen gibt es, wie schon erwähnt, die Bewegungsunschärfe. Sie entsteht immer dann, wenn sich ein Motiv vor der Kamera bewegt – egal ob direkt auf dich zu, von dir weg oder quer durch das Bild. Denkt nur an schnell fahrende Autos oder an Kinder, die beim Toben und Sport laufen, springen und hüpfen. Um diese Dynamik knackscharf einzufrieren, sind generell sehr kurze Verschlusszeiten notwendig. Unter 1/250 Sek. oder 1/500 Sek. geht hier meist gar nichts. Während einige historische oder rein mechanische Kameras bei 1/1000 Sek. oder 1/2000 Sek. ihre Grenze erreichen, bieten modernere analoge Spitzenmodelle sogar Verschlusszeiten von bis zu 1/8000 Sek. Diese „drei Freunde“ agieren in der Fotografie immer als unzertrennliches Trio Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit (ISO/ASA/DIN). Im folgenden Beispiel zeige ich euch das direkte Zusammenspiel zwischen Blende und Verschlusszeit. Nehmen wir an, unser Belichtungsmesser hat als Basiswert eine Kombination von 1/60 Sekunde bei Blende f/8 ermittelt – völlig egal, ob im manuellen Modus oder über eine Kamera-Automatik (Zeit-, Blenden- oder Programmautomatik). Ausgehend von diesem Basiswert führen alle in der folgenden Tabelle gezeigten Kombinationen zu einem exakt gleich und korrekt belichteten Bild. Der feine Unterschied liegt rein in der Bildwirkung – nutzt hierzu einfach die gestalterischen Informationen zu Blende und Zeit von weiter oben! Doch was passiert eigentlich, wenn wir Filme mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten in unsere Kamera einlegen? Im vorherigen Beispiel sind wir von einem klassischen Film mit einer Grundempfindlichkeit von ISO/ASA 100 ausgegangen. In der folgenden Tabelle seht ihr nun die direkten Auswirkungen, wenn sich die Filmempfindlichkeit ändert – die zuvor gewählte Blende f/8 bleibt in diesem Beispiel unverändert. Bitte denkt bei der Filmwahl immer daran: Je höher die Filmempfindlichkeit ist, desto sichtbarer wird das charakteristische Filmkorn auf dem fertigen Bild. Gleichzeitig nehmen der Detailreichtum und oft auch die feine Farbbrillanz etwas ab. Tabelle 2: Einfluss der Filmempfindlichkeit (ISO/ASA) auf die Verschlusszeit bei konstanter Blende f/8 Natürlich kann bei einer Änderung der Filmempfindlichkeit nicht nur die Verschlusszeit angepasst werden. Ihr könnt stattdessen auch die Blende verändern oder eine völlig neue Kombination aus beiden Werten wählen. Ein paar dieser spannenden Möglichkeiten zeigt euch die folgende interaktive Tabelle 3. Als Ausgangswert für das Rechenbeispiel dient uns auch hier wieder die bekannte Kombination von 1/60 Sekunde bei Blende f/8 und einem Film mit ISO/ASA 100 (21° DIN). Alles halb so wild! Aber diese grundlegenden Zusammenhänge solltet ihr immer im Hinterkopf behalten, wenn ihr mit eurer Kamera unterwegs seid. Egal wie viele Belichtungsautomatiken moderne oder historische Kameras auch bieten – ob Zeit-, Blenden- oder Programmautomatik –, am Ende läuft alles auf das Zusammenspiel von Blende und Zeit hinaus. Erst deren bewusster Einsatz verschafft euch die gestalterische Freiheit für wirklich einmalige Bilder! Kodak Ektachrome 400 Datenblatt als .pdf Hier ist das Beispiel eines Datenblattes von einem Film, der leider nicht mehr hergestellt wird. Es enthält einige sehr interessante technische Aussagen, die für eure eigene Fotopraxise sicher hilfreich sein können. Viel Spaß beim Lesen – ich persönlich habe diesen Film geliebt! ISO ASA DIN Canon hat diesen beeindruckenden Brennweitenvergleich einmal in einem Prospekt über das Canon EOS-System veröffentlicht. Alle Bilder wurden exakt vom selben Standpunkt aus aufgenommen – es wurden lediglich die Objektive gewechselt. Ein wirklich schönes und anschauliches Beispiel, um die Wirkung der verschiedenen Brennweiten direkt miteinander zu vergleichen! Hier präsentiere ich euch nützliches Fotozubehör - ein "must have" für jeden von euch!! Jetzt aber raus mit euch! Viel Freude mit der neuen Kamera und beim Entdecken der analogen Fotografie! Denkt immer daran: Egal womit du fotografierst, Hauptsache du fotografierst. download als .pdf Datei

  • digital fotografiert | apertureonepointfour

    Hier findet ihr Bilder von mir, die mit digitalen Kameras aufgenommen wurden. Ohne Film, ohne Chemie und ohne Scanner, dafür aber immer mit einer kleinen Beschreibung zum Bild. Rein digital In dieser Kategorie präsentiere ich euch Bilder, die rein digital entstanden sind – natürlich nie ohne eine kleine Zusatzinformation zum jeweiligen Motiv. Außerdem stelle ich euch hier die passenden digitalen Systemkameras vor, mit denen die Aufnahmen gemacht wurden. Nikon D600 ausprobiert Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Das Objektiv wurde bei Offenblende 1,4 verwendet, fokussiert wurde auf den Schriftzug "Septon" des Objektives. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Hier ein Beispielbild, abgeblendet, auf f4 Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Dieses Motiv wurde wieder mit f1,6 eingefangen. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Blende 1,4 - TOP-Leistung! - - - - - - Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Auch hier verwendete ich f1,4, fokussiert wurde auf den Schriftzug "CS" der Kamera. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Blende f/1,6 – dieses Objektiv ist wie geschaffen für die Welt der Offenblende! Von mir gibt es dafür eine absolute Kaufempfehlung, auch wenn man fairerweise sagen muss, dass das Objektiv recht groß und schwer ist. Sony A7III mit Sigma 1,4 40mm Art Quälerei! Nahaufnahme mit einem 10mm Zwischenring bei f4. Das Objektiv schlägt sich sehr gut! Allerdings waren meine Versuche mit einem 16mm Zwischenring enttäuschend. - - - - - -

  • Voigtländer Bessamatic | apertureonepointfour

    Voigtländer Bessamatic - Qualität Made in West Germany. Ähnlich wie die Zeiss Ikon Contaflex bot ebenso Voigtländer Qualitätskameras und Objektive an. Glas und Metall - ein purer Genuss! Voigtländer Bessamatic CS Blick auf den Zentralverschluss und das Bajonett der Firma Deckel. Die offizielle Bezeichnung dieses Anschlusses lautet „DKL“-Bajonett, oft auch als „Deutsches Einheitsbajonett“ bezeichnet. Einige namhafte Kamerahersteller verwendeten dieses System – allerdings modifizierten sie es leider jeweils durch kleine mechanische Veränderungen, sodass ein herstellerübergreifender Austausch der Objektive untereinander nicht ohne Weiteres möglich ist. Voigtländer Bessamatic CS Das Skoparex 3,4 35mm war das stärkste Weitwinkel aus dem Hause Voigtländer für die Bessamatic. Voigtländer Bessamatic CS Leider besitze ich noch kein Dynarex 3,4/90mm oder Dynarex 4,8/100mm. Dadurch gibt es eine kleine Lücke in meinem Objektivpark, da auf das Septon 2,0/50mm direkt die Brennweite von 135mm folgt: das Super Dynarex 4,0/135mm. Ein wirklich kleines, aber feines Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Ein Nahlinse - Voigtländer nannte diese "Focar" an einem Voigtländer Septon 2,0/50mm (ein grandioses Objektiv!) adaptiert. Voigtländer Bessamatic CS Das weitwinkeligste Objektiv der Serie – eigentlich für den DKL-Anschluss der Kodak Retina Reflex III und S hergestellt. Durch einen kleinen, unkomplizierten Eingriff am Bajonett könnt ihr dieses Objektiv jedoch ohne jede Einschränkung auch an den Voigtländer Bessamatic-Modellen verwenden. Mehr dazu gibt es hier. Voigtländer Bessamatic CS Meine absolute Empfehlung – dieses Objektiv solltet ihr euch für eure Bessamatic auf jeden Fall leisten: das Septon 2,0/50mm. Ein absoluter Traum von einem Objektiv! Voigtländer Bessamatic CS Mein längstes Teleobjektiv für die Bessamatic: das Voigtländer Super-Dynarex 4,0/200mm. Voigtländer bot damals zwar noch ein Super-Dynarex 5,6/350mm an, aber leider wurde ich bei Online-Auktionen bisher immer im letzten Moment überboten, sodass dieses seltene Objektiv noch nicht bei mir eingezogen ist. Voigtländer Bessamatic CS Dieses Bild wurde mit einem Voigtländer 4/135mm mit einem Focar D aufgenommen. diese Kombination adaptierte ich für dieses Fotos an eine Sony A7III. Voigtländer Bessamatic und Objektive für die Kodak Retina Reflex Ich fotografiere unheimlich gerne mit meinen Voigtländer Bessamatic-Kameras. Zudem adaptiere ich deren Objektive auch oft an meine Sony A7III – insbesondere das legendäre Septon 2,0/50mm hat es mir angetan. Leider bot Voigtländer damals als kürzeste Brennweite lediglich ein 35mm-Weitwinkel an. Ganz anders sah es bei Kodak für die Retina Reflex aus: Hier gab es beispielsweise das Eurygon 2,8/30mm von Rodenstock oder das Curtagon 4/28mm von Schneider-Kreuznach. Beide Kamerasysteme (und auch einige andere Hersteller) verwendeten das von der deutschen Firma Deckel aus München entwickelte Compur-Bajonett, besser bekannt als „Deutsches Einheitsbajonett“ (DKL). Leider ist es im Werkszustand nicht möglich, die verschiedenen Objektive herstellerübergreifend zu tauschen. Die Hersteller haben auf der Kameraseite jeweils kleine Modifikationen eingebaut, die einen direkten Austausch der Objektive zwischen den Systemen konstruktionsbedingt blockieren. Um die hervorragenden Kodak Retina Reflex-Objektive dennoch an den Voigtländer Bessamatic-Kameras verwenden zu können, ist ein kleiner „chirurgischer“ Eingriff am Objektivbajonett notwendig, den ich euch im Video zeige. Dabei muss lediglich ein winziges Stück Metall vom Bajonettring abgefräst werden. Mein Sohn Julian hat diese Operation für mich durchgeführt. Es ist wirklich ganz einfach – traut euch ruhig heran und genießt eine Vielzahl neuer, spannender Objektive an eurer Voigtländer Bessamatic! Hier geht’s zur deutschen Version des Videos: Video Weitwinkel für die Bessamtic Hier geht’s zur englischen Version des Videos: Hier seht ihr, wo die Einkerbung eingefräst werden muss. Nach meinen Erfahrungen kommt es dabei nicht auf den Millimeter drauf an! Vielleicht interessieren euch auch folgende Themen: Rollei 35 mit Tessar 3,5 40mm & Rollei 35 S mit Sonnar 2,8 40mm hier gehts zum Artikel Nikon F5 das letzte AF-KB analoge Arbeitstier mit Wechselsucher hier gehts zum Artikel Prospekte verschiedenster Systeme hier gehts zum Artikel Hasselblad V-System hier gehts zum Artikel Canon FD System hier gehts zum Artikel alles über Film hier gehts zum Artikel Filter für die Fotografie hier gehts zum Artikel Kodak Motion Picture Film 3 hier gehts zum Artikel Tipps und Tricks hier gehts zum Artikel verschiedene Systeme hier gehts zum Artikel

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