
Filme
Klar, ohne Film geht in der Welt der analogen Fotografie überhaupt nichts! Überlegt euch vor dem Kauf einer neuen Rolle aber zumindest folgende grundlegende Fragen:
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Wollt ihr reine Schwarz-Weiß-Bilder? Dann ist ein klassischer Schwarz-Weiß-Negativfilm die richtige Wahl!
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Wollt ihr eure Bilder später projizieren? Dafür benötigt ihr natürlich einen Farbdiafilm (auch Umkehrfilm genannt).
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Wollt ihr am Ende klassische Farbbilder in den Händen halten? Logisch, dann greift ihr zum Farbnegativfilm.
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Sollen die Filme primär eingescannt werden? Grundsätzlich lassen sich alle drei Filmtypen hervorragend scannen. Das Scannen von echten Schwarz-Weiß-Negativfilmen ist allerdings anspruchsvoller – vor allem, weil hier die hardwarebasierte, automatische Staub- und Kratzerkorrektur der Scanner (wie ICE) aufgrund der Silberkristalle im Film nicht funktioniert.

Stative
Der sicherste Weg, um Verwacklungsunschärfe effektiv zu vermeiden, ist und bleibt ein stabiles Stativ!
Auch echte Langzeitbelichtungen – egal ob in der Abenddämmerung, bei Nacht oder beim bewussten Einsatz von längeren Belichtungszeiten am Tage mithilfe von Neutralgraufilter sind ohne dieses unentbehrliche Hilfsmittel kaum realisierbar.
Ein Stativ lässt sich fast überall flexibel aufbauen und ermöglicht durch einen unbeschwerten Standortwechsel genau die Bildkomposition, die ich mir im Kopf vorgestellt habe.
Je nach Einsatzzweck greife ich auf verschiedene Modelle zurück: Ein leichteres Carbonstativ ist mein häufiger Begleiter, während ein praktisches Ministativ wirklich immer mit in meiner Fototasche steckt.

Transport
Eine hochwertige Fotoausrüstung benötigt beim Transport natürlich optimalen Schutz. Auf meinen Touren ist daher meistens ein Fotorucksack dabei.
Sollte ich einmal mit kleinerem Gepäck unterwegs sein – zum Beispiel nur mit einer Kamera und ein bis zwei Objektiven –, stehen mir je nach Größe der Ausrüstung verschiedene Fototaschen zur Verfügung. Viele davon habe ich im Laufe der Jahre praktisch als kostenlose Zugabe beim Gebrauchtkauf von Kameras und Objektiven erhalten.
Eine dieser Taschen hat einen festen Stammplatz: Bestückt mit einer Minolta X-500, einem MD 1,7/50mm und einem MD 2,8/135mm liegt sie jederzeit gut verstaut in meinem Auto. Sicher ist sicher! Denn sonst stünde ich am Ende womöglich ohne Kamera vor dem Motiv meines Lebens.
Auch für andere Gelegenheiten habe ich verschiedene Taschen fest vorgepackt, die ich mir im Fall der Fälle einfach nur greifen muss. Das ist unheimlich praktisch und spart nebenbei eine Menge Platz in den Fotoschränken.
Meine Linhof-Großformatkamera wird hingegen standesgemäß in einem robusten Outdoorcase mit Laufrollen sicher an ihr Ziel gebracht.

fotografische Filter
Aus langjähriger Erfahrung heraus sind drei Arten von fotografischen Filtern absolut empfehlenswert und aus meinem fotografischen Alltag einfach nicht wegzudenken.
Ich bekenne mich gerne dazu :-): Ein UV-Filter befindet sich zum Schutz der Frontlinse auf jedem meiner Objektive, das ein Filtergewinde besitzt. Das ein oder andere Mal hat dieser Filtertyp eine meiner Frontlinsen schon vor dem sicheren Tod bewahrt!
Ein Polarisationsfilter (für Kameras mit interner Belichtungsmessung solltet ihr unbedingt einen Zirkularpolfilter wählen) ist ebenfalls unabdingbar. Er minimiert Reflexionen auf nicht-metallischen Oberflächen und sorgt für eine kräftigere Farbsättigung – was beispielsweise den blauen Himmel und weiße Wolken viel plastischer wirken lässt.
Zu guter Letzt gehören Neutralgraufilter (ND-Filter) in jede Fototasche. Sie schlucken je nach Stärke unterschiedlich viel Licht und ermöglichen so selbst am helllichten Tag extrem lange Belichtungszeiten. Damit könnt ihr Bewegungen – wie fließendes Wasser oder ziehende Wolken – auf euren Bildern wunderbar sichtbar machen.

Blitzgeräte
Seit nunmehr 1988 ist ein Metz Mecablitz 45 CT-4 mein treuer Begleiter. Er hat sämtlichen Kameras, mit denen ich bisher fotografiert habe, allzeit hervorragendes Licht gespendet!
Natürlich verwende ich auch passende, kompakte Systemblitzgeräte an meinen Gehäusen – aber die Faszination für die großen Stabblitze blieb: Zu meinem 45 CT-4 gesellten sich im Laufe der Jahre noch ein Mecablitz 45 CL-4 und ein 45 CL-5.
Ein kleiner Praxistipp von mir: Kauft euch ruhig einen guten Gebrauchten aus dieser legendären 45er-Reihe! Mein 45 CT-4 fand und findet unter anderem an folgenden Systemen Verwendung (auch wenn mittlerweile nicht mehr alle diese Schätze bei mir wohnen):
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Canon: A-Serie, FTb, F-1, F-1n, T90, EOS 600, 620, EOS-1n, EOS 20D, EOS-1D Mark II, EOS 6D
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Minolta: X-500, X-700, 9xi, 7xi, 9000 AF
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Mittelformat: Hasselblad 500C/M, 503CX, Mamiya C330f, Mamiya 645 1000s, Pentax 67
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Weitere Systeme: Sony A7 II / A7 III, Mamiya Universal Press, Nikon F-501...
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...und ich entschuldige mich hiermit aufrichtig bei all den Modellen, die ich hier nicht namentlich nennen konnte!

und vieles mehr
Jede Kamera will mit spezifischem Zubehör ausgestattet werden.
Die Auswahl auf dem Markt ist schier unendlich:
Es gibt Aufstecksucher für Messsuchkameras, Akkus nebst Ladegeräten für digitale Gehäuse, spezielle Farbfilter für die analoge Schwarz-Weiß-Fotografie, Zwischenringe für die Nah- und Makrofotografie, klassische Drahtauslöser, elektrische Fernauslöser, Sucherlupen, Winkelsucher, Reinigungstücher, Augenmuscheln, wechselbare Einstellscheiben, zusätzliche Handgriffe, Winder und motorische Antriebe – diese Aufzählung ließe sich beliebig weiterführen.
Es gibt wohl wirklich nichts, was es nicht gibt!
Für all meine Kameras ohne eingebauten Belichtungsmesser ist ein Gossen Multisix seit 1988 an meiner Seite. Neben einigen seiner Geschwister aus dem Hause Gossen ist er bis heute mein absolut treuer Gefährte bei jeder Aufnahme.

Hier zeige ich euch die Verwendung von Blitzlichtbirnen an zwei verschiedenen Kameras, Canon F1 und einer Contaflex.
Hier könnt ihr heute noch frisch produzierte Blitzlichtbirnen kaufen: https://flashbulbs.com/ - oder ihr plündert zuerst private Anbieter z. B. in der Bucht...









